AachenMünchener wächst erneut stärker als der Markt

27.11.2006 | München
Die AachenMünchener hat in den ersten neun Monaten 2006 auf ihrem Wachstumskurs erneut die Branche übertroffen. Der zweitgrößte Lebensversicherer Deutschlands steigerte sein Neugeschäft nach laufendem Jahresbeitrag um 26,6 Prozent auf 363,1 Mio. EUR. Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich um 6,7 Prozent auf 2,7 Mrd. EUR.

Auch der Kompositversicherer entwickelte sich trotz eines schrumpfenden Marktumfelds positiv. Die gebuchten Bruttobeiträge des Kompositversicherers wuchsen gegen den Branchentrend um 1,3 Prozent auf 955,1 Mio. EUR.

Wachstumsgarant Deutsche Vermögensberatung

Die Deutsche Vermögensberatung mit ihren mehr als 32.000 Vermögensberatern ist für den Hauptteil des Wachstums verantwortlich. Am Neugeschäft des Lebensversicherers nach laufendem Jahresbeitrag hat sie einen Anteil von 82,9 Prozent - eine Steigerung um 2,0 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In der Kompositversicherung steigerte die Deutsche Vermögensberatung ihren Neugeschäftsanteil im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 5 Prozentpunkte auf rund 50 Prozent.

Lebensversicherer steigert Neugeschäft um ein Drittel

In den ersten neun Monaten 2006 stieg das Neugeschäft nach laufendem Beitrag des Lebensversicherers um 26,6 Prozent auf 363,1 Mio. EUR. Die Branche wuchs bis Ende September 2006 lediglich um 10,6 Prozent. Das Neugeschäft gegen Einmalbeitrag erhöhte sich auf 116,9 Mio. EUR - ein Wachstum von 105,6 Prozent (Vorjahreszeitraum 56,9 Mio. EUR). Damit legte das gesamte Neugeschäft der AachenMünchener Lebensversicherung um 39,7 Prozent auf 480,0 Mio. EUR zu (Vorjahreszeitraum 343,6 Mio. EUR). Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich auf 2,70 Mrd. EUR (Vorjahreszeitraum 2,52 Mrd. EUR) - ein Plus von 6,7 Prozent. Die Branche erreichte lediglich ein Plus von 2,4 Prozent bei den gebuchten Bruttobeiträgen.

Wachstumsträger Riester und WUNSCHPOLICE

Vor allem das Anfang 2005 eingeführte Universal Life-Produkt "DIE WUNSCHPOLICE" und die Riester-Produkte tragen das Wachstum. In den ersten neun Monaten 2006 verkaufte die AachenMünchener mehr als 117.000 Verträge dieses sehr flexiblen Altersvorsorgeprodukts mit einem Beitragsvolumen von 109,7 Mio. EUR. (Vorjahreszeitraum: 88.000 Verträge / Beitragsvolumen 78,8 Mio. EUR). Damit erhöht sich der Gesamtabsatz seit Einführung 2005 auf 250.000 Verträge mit einem Beitragsvolumen von 228,8 Mio. EUR.

Zudem hält der starke Absatz von Riester-Produkten an. Zwischen Anfang Januar und Ende September 2006 wurden 150.000 Riester-Verträge verkauft - eine Steigerung um 78,2 Prozent (Vorjahreszeitraum: 84.000 Stück). Insgesamt hat die AachenMünchener nun 740.000 Riester-Verträge im Bestand und ist damit einer der Marktführer. Die Erhöhungsstufe Anfang des Jahres bei der staatlich geförderten Rente trug mit 70,0 Mio. EUR zum Neugeschäft nach laufendem Jahresbeitrag des Lebensversicherers bei. Aber auch die Rürup-Rente wird stärker nachgefragt. Von der Basis-Rente verkaufte die AachenMünchener 6.800 Verträge. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies ein Anstieg von 5.100 Stück.

Versicherungsleistungen leicht erhöht

Der Brutto-Aufwand für Versicherungsfälle erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2006 um 3,8 Prozent auf 1.555,4 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 1.497,9 Mio. EUR).

Kompositversicherer wächst gegen Branchentrend

In den ersten neun Monaten 2006 setzte der Kompositversicherer seine positive Entwicklung gegen den Markttrend fort. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen bis Ende September 2006 um 11,9 Mio. EUR auf 955,1 Mio. EUR (Vorjahr 943,2 Mio. EUR) - ein Plus von 1,3 Prozent. Die Branche erwartet ein Minus bei den Bruttobeiträgen.

Zuwachs aus Sach-/Unfall und Haftpflicht

Der Zuwachs bei der Beitragseinnahme resultiert aus dem

Sach-/Unfall- und Haftpflicht-Geschäft. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 3,2 Prozent auf 537,5 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 520,6). In der Kraftfahrtversicherung hat die AachenMünchener ihr Minus bei den Bruttobeiträgen von 6,2 Prozent im Jahr 2005 auf 1,2 Prozent reduziert - dies entspricht gebuchten Bruttobeiträgen von 417,6 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 422,6 Mio. EUR).

Schaden-Kosten-Quote steigt leicht

Die 2005 durch eine sehr erfreuliche Schadenentwicklung beeinflusste Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) ist durch eine Reihe größerer Schadenereignisse in den ersten neun Monaten um 2,3 Prozentpunkte auf 94,9 Prozent gestiegen. Hohen Anteil an dem Anstieg haben die Unwetter aus der ersten Junihälfte, wie zum Beispiel der Hagelschlag in Leipzig mit rund 2.500 Schäden.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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