Aus Bayerns Wäldern fließt jetzt grüner Strom
Er liefert elektrische Energie für rund 7.500 Haushalte, spart pro Jahr 17.500 Tonnen klimaschädliches CO2 ein und wird über seine mehr als 20-jährige Laufzeit über 1 Million Euro an Gewerbesteuereinnahmen bescheren.
Die in den Gemeinden Regnitzlosau und Gattendorf auf Flächen der Bayerischen Staatsforsten errichteten Anlagen gehen zum Jahreswechsel an die REWAG über. Das Regensburger Energieversorgungsunternehmen kann mit den daraus zu erwartenden 22.500.000 kWh/Jahr an Windstrom seine Einspeisemengen aus erneuerbaren Energien nahezu verdoppeln.
Für Gisela Wendling-Lenz und Ulrich Lenz, die Unternehmensleitung der OSTWIND-Gruppe, stellt der Windpark Fasanerie ein besonders gelungenes und für Bayern beispielhaftes Projekt dar. Der Wald-Windpark steht auf dem Grund der in Regensburg angesiedelten Bayerischen Staatsforsten. OSTWIND, ein Regensburger Unternehmen, hat ihn geplant und gebaut. Und die REWAG aus Regensburg wird den Öko-Strom ernten. "Da schließt sich der Kreis, die Wertschöpfung bleibt in der Region und die Energie wird vor Ort erzeugt - ein Zukunftsmodell", so die Bewertung bei OSTWIND.
Gleichzeitig dankte OSTWIND allen an der zügigen Projektplanung und reibungslosen Realisierung beteiligten Partnerinnen. "Eine solche Baustelle im Wald ist auch eine logistische Herausforderung", erläuterte Gisela Wendling-Lenz, "dennoch lief alles nach Plan - nicht zuletzt durch den engagierten Einsatz des Anlagenherstellers Enercon." Gerade einmal ein Hektar Waldfläche sei von dem Bau betroffen. "Die geben wir an anderer Stelle wieder dem Wald zurück", kündigte die Unternehmerin an.
Quelle: Pressemeldung OSTWIND-Gruppe
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