CENTRAL im ersten Halbjahr 1998 weiterhin mit lebhaftem Wachstum

18.08.1998 | Köln
CENTRAL von Platz sechs auf Rang vier vorgestoßen • Versicherungsbestand um knapp 57.500 Personen vergrößert • Prämieneinnahmen um über 7% erhöht • Erträge aus Kapitalanlagen um 22%. Nachdem die Jahresabschlüsse der Wettbewerber vorliegen, steht fest, daß die CENTRAL im vergangenen Geschäftsjahr in die Spitzengruppe der privaten Krankenversicherungen vorgestoßen ist. Mit Prämieneinnahmen in Höhe von 1,85 Mrd. DM und einem Wachstum von 9,6% überholte sie die Wettbewerber Continentale (Prämieneinnahmen: 1,79 Mrd. DM/Veränderung zum Vorjahr:+3,7%) und Signal (1,81 Mrd. DM/+2,9%).

Damit konnte die CENTRAL ihre Position unter den größten privaten Krankenversicherern seit Anfang der neunziger Jahre vom siebten auf den vierten Platz verbessern. Ihren Marktanteil hat sie in diesem Zeitraum um nahezu ein Fünftel vergrößert.

Diese Entwicklung ist das Ergebnis des beständig deutlich über dem Marktdurchschnitt liegenden Wachstums der CENTRAL. Die Unternehmensdaten des ersten Halbjahres 1998 begründen die Erwartung, daß die CENTRAL ihre marktüberdurchschnittliche Entwicklung auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen wird.

Versicherungsbestand auf über 1,2 Millionen Kunden erhöht

Die Neugeschäftsproduktion, die im 1997 den höchsten Wert in der 85jährigen Unternehmensgeschichte erreicht hatte, bewegte sich in den ersten beiden Quartalen 1998 weiterhin auf dem ausgesprochen hohen Niveau des Vorjahres. Die Zahl der Versicherten konnte gegenüber der am Bilanzstichtag des Vorjahres um knapp 57.500 auf über 1.201.000 Personen erhöht werden. Damit waren Ende Juni knapp 220.000 Personen mehr bei der CENTRAL versichert als noch zu Beginn des Vorjahres. Das entspricht einer mehr als 20prozentigen Vergrößerung des Versicherungsbestandes. Etwa ein Fünftel des Bestandszuwachses, der in den ersten beiden Quartalen 1998 erzielt werden konnte, entfällt auf die Krankheitskosten-Vollversicherung.

Konzernorganisation weiterhin mit deutlichen Produktionssteigerungen

Das Neugeschäft wurde in den ersten beiden Quartalen 1998 etwa jeweils zur Hälfte von der CENTRAL-Organisation und von den Gesellschaften der Aachener und Münchener Gruppe vermittelt. Mehr als ein Drittel der Gesamtproduktion entfällt auf die Deutsche Vermögensberatung. Damit ist die Deutsche Vermögensberatung der stärkste Vertriebspartner der CENTRAL. Die Deutsche Vermögensberatung konnte ihre Krankenversicherungsproduktion, die bereits 1997 ein geradezu phänomenales Wachstum von über 40% aufwies, im ersten Halbjahr 1998 erneut deutlich steigern. Auch einige der Erstversicherer im AMB-Konzern, die schon im Vorjahr Produktionszuwächse von über 20% erzielen konnten, haben ihr KV-Neugeschäft nochmals deutlich erhöhen können. Das gilt namentlich für die Volksfürsorge Versicherungen, für die Aachener und Münchener Versicherung sowie für die Thuringia.

Die im ersten Halbjahr erzielten Beitragseinnahmen betrugen 970 Mio. DM (894,5 Mio. DM, Vorjahreswerte im folgenden in Klammern) und konnten damit gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um mehr als 7% gesteigert werden. Die CENTRAL erwartet, daß die Prämieneinnahmen bis zum Jahresende einen Betrag knapp unter der Zwei-Milliarden-DM-Marke erreichen werden.

Kostenquote leicht unter Vorjahresniveau

Die Aufwendungen für Versicherungsleistungen sind im Berichtszeitraum weiterhin kräftig, nämlich um 5% auf 605 Mio. DM (578 Mio. DM) gestiegen. Demgegenüber ging die Betriebskostenkostenquote (Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb und für Abschlußkosten bezogen auf die Prämieneinnahmen) leicht auf 16,1% (16,4%) zurück.

Kapitalanlagen: Weiterhin starkes Wachstum von Bestand und Erträgen

Der Bestand an Kapitalanlagen konnte bis Ende Juni 1998 gegenüber dem Referenzwert des Vorjahres um 784 Mio. DM auf 4,4 Mrd. DM (3,6 Mrd. DM) gesteigert werden. Das entspricht einem Wachstum von mehr als einem Fünftel. Die Erträge aus Kapitalanlagen wurden um über 22% auf 174 Mio. DM (143 Mio. DM) erhöht.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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