CENTRAL wächst stärker als der Markt

15.04.1997 | Köln
Mit einer Steigerung von 8,4% auf eine Brutto-Prämieneinnahme in Höhe von 1.690 Mio. DM (1.558 Mio. DM) erzielte die CENTRAL ein Wachstum, das erneut deutlich über dem der Branche (voraussichtlich 5,6%) liegt.

Die im Vergleich zur Branche weit überdurchschnittliche Geschäftsentwicklung der Gesellschaft spiegelt sich in dem seit Jahren kontinuierlichen Anstieg ihres Marktanteils wider, der von 1995 auf 1996 von 4,86% auf voraussichtlich 5,01% zugenommen hat. Damit ist es der CENTRAL in den letzten zehn Jahren gelungen, ihren Marktanteil um 27% zu vergrößern.

NETTOPRODUKTION WEITERHIN AUF HOHEM NIVEAU

Das deutlich über dem Markt liegende Wachstum der CENTRAL ist vor allem durch die hohen Neuzugänge bedingt, die die CENTRAL in den vergangenen zehn Jahren realisieren konnte. Das Neugeschäft der CENTRAL bewegte sich 1996 weiterhin auf dem ausgesprochen hohen Niveau der Vorjahre. 45% der Produktion stammen von den Konzernpartnern der CENTRAL. Zu mehr als zwei Dritteln wurde diese Produktion von der Deutschen Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG erbracht.

Die CENTRAL konnte im vergangenen Jahr einen Nettozuwachs von 4.644 Vollversicherten erzielen. Insgesamt - d.h. einschließlich der Zugänge in der Zusatzversicherung - realisierte die CENTRAL ein Bestandswachstum von 12.755 Personen. Zum Ende des Berichtsjahres waren knapp 930.000 Personen bei der Gesellschaft versichert.

ANSTIEG DER VERSICHERUNGSLEISTUNGEN

Die Aufwendungen für Versicherungsleistungen sind gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um 4,4% gestiegen. Der zweite große Aufwandsposten, die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb, erhöhten sich gegenüber dem Referenzwert des Vorjahreszeitraums um 3,6% auf etwa 286 Mio. DM. In dieser Zahl spiegelt sich die weiterhin starke Produktion und die dadurch verursachten Investitionskosten in Höhe von 227 Mio. DM wider.

RÜCKSTELLUNG FÜR BEITRAGSRÜCKERSTATTUNG DEUTLICH ERHÖHT

Der Rückstellung für erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung wurden 20,5 Mio. DM (17 Mio. DM) zugeführt. Nach einer Entnahme von 13 Mio. DM zur Finanzierung von Beitragsanpassungen waren in der Rückstellung für erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung zum Bilanzstichtag 25 Mio. DM (17 Mio. DM) eingestellt.

Der Rückstellung für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung wurden 196 Mio. DM (203 Mio. DM) zugeführt. Dieser Zuführung steht eine Entnahme von 173 Mio. DM (95 Mio. DM) gegenüber, die wie die Entnahme aus der Rückstellung für erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung im wesentlichen zur teilweisen oder vollständigen Finanzierung von Beitragsanpassungen verwendet wurde. Infolgedessen stieg die Rückstellung für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung von 255 Mio. DM zum Bilanzstichtag des Vorjahres auf 278 Mio. DM zum 31. Dezember 1996. Die Rückstellung für Beitragsrückerstattung nahm damit insgesamt um 14% auf 303 Mio. DM (272 Mio. DM) zu.

DECKUNGSRÜCKSTELLUNG UM EIN VIERTEL ERHÖHT

Insgesamt, d.h. einschließlich der Einmalbeiträge zur Limitierung von Prämienanpassungen in Höhe von 186 Mio. DM und der Direktgutschrift nach § 12 a Abs. 2 VAG (20,5 Mio. DM), führte die CENTRAL der Deckungsrückstellung im Berichtsjahr 461 Mio. DM (301 Mio. DM) zu. Damit erhöhte sich diese Rückstellung von 2.029 Mio. DM auf 2.490 Mio. DM. Die Gesamtaufwendungen (Aufwendungen für Versicherungsfälle einschließlich der Zuführungen zu den versicherungstechnischen Rückstellungen abzüglich der Einmalbeiträge) stiegen im vergangenen Geschäftsjahr um 9,1% auf 1.525 Mio. DM (1.397 Mio. DM).

KAPITALANLAGEERGEBNIS DEUTLICH GESTEIGERT

Der Bestand an Kapitalanlagen stieg im Berichtsjahr um 20,7% auf 3.344 Mio. DM (2.770 Mio. DM). Die Gesamterträge aus Kapitalanlagen (einschließlich der außerordentlichen Erträge) sind um über 30% auf 249 Mio. DM (191 Mio. DM) angewachsen. Die Nettoerträge - Gesamterträge nach Abzug der Aufwendungen für Kapitalanlagen - einschließlich der Abschreibungen auf Grundstücke konnten um 32,2% auf 233 Mio. DM (170 Mio. DM) gesteigert werden. Infolgedessen stieg die Nettoverzinsung trotz der im Jahresverlauf sinkenden Zinstendenz am Kapitalmarkt von 6,9% auf 7,6%.

STÄRKUNG DER EIGENKAPITALBASIS DURCH SCHÜTT-AUS-HOL-ZURÜCK-VERFAHREN

Nach Dotierung der Rückstellungen und nach Steuern (43 Mio. DM) ergibt sich ein Jahresüberschuß von 40 Mio. DM (30,05 Mio. DM), von denen 18 Mio. DM (11 Mio. DM) in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt werden, so daß das Geschäftsjahr mit einem Bilanzgewinn von 22 Mio. DM (19,05 Mio. DM) schließt. Die Hauptversammlung hat folgende Verwendung des Bilanzgewinns beschlossen: 12,50 DM Dividende je 50,- DM des am 31. Dezember 1996 voll eingezahlten gezeichneten Kapitals von 40 Mio. DM; 15,00 DM Sonderausschüttung je 50,- DM des am 31. Dezember 1996 voll eingezahlten gezeichneten Kapitals von 40 Mio. DM.

Die Hauptversammlung hat weiterhin beschlossen, den über die Dividende hinausgehenden Ausschüttungsbetrag (Sonderausschüttung) im Rahmen des Schütt-aus-hol-zurück-Verfahrens für eine Verstärkung der Eigenkapitalbasis der Gesellschaft zu verwenden. Dementsprechend wird das Grundkapital der Gesellschaft von 40 Mio. DM zum 1. Juli dieses Jahres durch Ausgabe von 40.000 neuen Namensaktien im Nennbetrag von je 50 DM um nominal 2 Mio. DM auf 42 Mio. DM erhöht. Durch ein Agio von 8 Mio. DM führt diese Kapitalerhöhung zu einer Einzahlung der Aktionäre in Höhe von 10 Mio. DM. Unter Berücksichtigung der Einstellungen in die Gewinnrücklagen beträgt das Eigenkapital der Gesellschaft zum 1. Juli 1997 192 Mio. DM (gegenüber 164 Mio. DM zum 1. Juli 1996). Die Bedeckung der Solvabilitätsspanne wird dadurch von 162,2% zum Bilanzstichtag 1996 auf 171,7% nach der Kapitalerhöhung ansteigen.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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