DAB bank im ersten Quartal 2003 an der Gewinnschwelle

26.03.2003 | München
Um Break Even 2003 zu sichern, umfangreiche Restrukturierung in 2002 erfolgreich abgeschlossen - 88 Prozent des negativen Konzernergebnisses vor Steuern 2002 resultieren aus Einmaleffekten und Belastungen durch die veräußerten Auslandseinheiten.

Die DAB bank AG, München, wird im ersten Quartal 2003 in einem erwartet schwierigen Marktumfeld mit nochmals gesunkenen Transaktionszahlen ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis erzielen. Das erklärte Vorstand Jens Hagemann auf der Bilanzpressekonferenz der in Deutschland und Österreich tätigen Vertriebsbank in Frankfurt. Die DAB bank stehe an der Gewinnschwelle und erwarte für das erste Quartal 2003 ein Ergebnis vor Steuern zwischen -0,5 und -1 Mio. Euro. Im Vorjahresquartal hatte das Ergebnis noch bei -25,4 Mio. Euro gelegen. Die Anzahl der Transaktionen sei gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt von 8,04 nochmals auf rund sechs Transaktionen pro Depot und Jahr zurückgegangen.

"Das nahezu ausgeglichene Ergebnis im ersten Quartal bestätigt uns in unserem Ziel, im Gesamtjahr trotz einem weiterhin schlechten Marktumfeld den Break Even zu schaffen", bekräftigte DAB bank-Vorstand Alexander von Uslar das Ergebnisziel für 2003. Das noch leicht negative Ergebnis im ersten Quartal liege im Plan und werde in den nächsten Quartalen ausgeglichen. "Die DAB bank wird ihr Budget weiterhin so flexibel gestalten, dass sie auf das Gesamtjahr betrachtet profitabel sein wird," sagte von Uslar.

Um den Break Even 2003 zu sichern, hat die DAB bank im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002 besonders in Deutschland eine umfassende Redimensionierung erfolgreich abgeschlossen und zudem die unprofitablen Auslandsbeteiligungen Direkt Anlage Bank (Schweiz) sowie Self Trade verkauft.

Alle Belastungen des notwendigen Konzernumbaus waren in die Bilanz des Jahres 2002 einzustellen. Die einmaligen Kosten für die Redimensionierung beliefen sich auf 28,7 Mio. Euro. "Zusammen mit den Belastungen durch die inzwischen verkauften Auslandseinheiten erklären sich 88 Prozent des negativen Konzernergebnisses vor Steuern in Höhe von -243,1 Mio. Euro aus vergangenen beziehungsweise jetzt abgeschlossenen Themen", betonte von Uslar. Der operative Verlust der DAB bank AG in Deutschland hat 2002 -34,7 Mio. Euro betragen. Die österreichische DAB bank - Tochter direktanlage.at AG hat in dem schwierigen Marktumfeld des Jahres 2002 bereits Gewinn gemacht.

Ungeachtet aller Kosteneinsparungen wird die DAB bank auch im laufenden Jahr in die Bereiche investieren, die dem Kundennutzen dienten, versicherte Vorstand Matthias Sohler auf der Bilanzpressekonferenz. So hat die DAB bank im ersten Quartal mit dem Relaunch ihres kompletten Internetauftrittes begonnen sowie mit der Einführung einer neuen Tradingapplikation, dem DAB Depot-Manager 2.0, das Angebot für die Kunden weiter verbessert. Zudem ist ein Pilot-Projekt zur Beratung gestartet worden, bei dem die DAB bank ihren Kunden gemeinsam mit professionellen Partnern eine umfassende und unabhängige Beratung für alle Vermögensbereiche und Lebensphasen anbietet. Die Ergebnisse werden zu Beginn des zweiten Quartals 2003 vorliegen. "Die Zukunft liegt in der Kombination von aktivem Vertrieb mit den schlanken Strukturen einer Direktbank", sagte Sohler. "Die DAB bank wird konsequent die angekündigte Weiterentwicklung zur Vertriebsbank verfolgen."

Quelle: Pressemeldung DAB bank AG

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