Deutsche Bank wird alleiniger Eigentümer der United Financial Group

05.12.2005 | Frankfurt am Main
Die Deutsche Bank hat rechtsverbindliche Verträge zum Erwerb der restlichen 60% an der United Financial Group (UFG) abgeschlossen. Der Abschluss der Transaktion wird im ersten Quartal 2006 erwartet und steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Aufsichts- und Kartellbehörden. Beide Seiten haben vereinbart, die finanziellen Konditionen des Erwerbs nicht zu veröffentlichen.

Die UFG, die 1994 gegründet wurde und ihren Sitz in Moskau hat, hat sich als führende russische Investmentfirma für internationale und russische Kunden etabliert.

In 2004 hatte die Deutsche Bank bereits einen Anteil von 40% an der UFG erworben. Seitdem haben die UFG und die Deutsche Bank erfolgreich im Rahmen einer strategischen Partnerschaft zusammengearbeitet. Die Akquisition wird die Position der Deutschen Bank als eine der führenden Investmentbanken in Russland stärken. Die Bank verfügt damit über eine erstklassige Stellung in der Beratung sowie in den Aktien-, Anleihen- und Derivatemärkten.

Charles Ryan, Chairman und CEO der UFG, wird Chief Country Officer und CEO der Deutschen Bank in Russland. Alexis Rodzianko, der gegenwärtige Chief Country Officer der Deutschen Bank in Russland, bleibt bis Mitte 2006 bei der Deutschen Bank, um einen erfolgreichen Übergang sicherzustellen.

Tessen von Heydebreck, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank, sagte: "Durch unsere erfolgreiche Partnerschaft mit der UFG haben wir eine führende Stellung im Investmentbanking in Russland erreicht. Der vollständige Erwerb gibt uns die Möglichkeit, die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und unterstreicht unser strategisches Engagement in Russland, einem der wachstumsstärksten Länder der Welt. Die neue Einheit nutzt die Stärken beider Partner, um die Stellung im russischen Markt weiter auszubauen und ein integraler Bestandteil des Investmentbankings der Deutschen Bank zu werden."

Charles Ryan, Chairman und CEO der UFG, sagte: "Mein Team und ich freuen uns, ein neues Kapitel in der Geschichte unseres Unternehmens und im russischen Investmentbanking aufzuschlagen. Der schrittweise und kontinuierliche Ausbau der Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank ermöglicht uns eine bestmögliche Integration. Ich freue mich auf meine neue Rolle und bin zuversichtlich, dass der Erwerb der UFG die Position der Deutschen Bank als eine der führenden Investmentbanken in Russland weiter stärkt. Wir sind unseren Kunden dankbar, denen wir letztlich unseren Erfolg verdanken. Die letzten beiden Jahre haben gezeigt, dass die Verbindung von UFG und Deutscher Bank unseren Kunden in idealer Weise bei der Erreichung ihrer Investmentziele und dem Wachstum ihrer Geschäfte geholfen hat. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg."

Quelle: Pressemeldung Deutsche Bank AG

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