Ein Jahr nach dem Tsunami: Die Hilfe der Deutschen Bank zeigt Wirkung

23.12.2005 | Frankfurt am Main
Ein Jahr nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe hat die Deutsche Bank ihre bereitgestellten Hilfsgelder über 14,5 Mio Euro bereits zu knapp drei Viertel (72 Prozent) den betroffenen Menschen vor Ort für konkrete Soforthilfe- und Aufbaumaßnahmen zur Verfügung gestellt.

Mit den mehr als 60 Projekten in diesem Jahr wurde zunächst ein Beitrag zur Linderung der akuten Not der Betroffenen geleistet. Seit einem halben Jahr unterstützt die Bank verstärkt Vorhaben, die langfristig eine nachhaltigen Entwicklung in den am schwersten getroffenen Ländern Indien, Indonesien, Sri Lanka und Thailand fördern.

Die Hilfe der Deutschen Bank ist vom persönlichen Engagement der eigenen Mitarbeiter vor Ort geprägt. Für jedes Land ist ein Mitarbeiter der Bank als Mentor benannt worden, der die regionalen Aktivitäten koordiniert und die geförderten Projekte langfristig begleitet. Zudem wurde im Juni 2005 mit Alejandro Caballero ein "Tsunami-Officer" eingestellt, der für die Bank in Asien tätig ist, um langfristige Projekte und geeignete Partner zu identifizieren. Außerdem legt die Bank unter www.tsunamihilfe.deutsche-bank.de detailliert Rechenschaft zu den verteilten Geldern und den einzelnen Projekten ab.

Die Tsunami-Hilfe der Deutschen Bank, die sich aus einer Konzernspende über 10 Mio Euro und aus weltweiten Kunden- und Mitarbeiterspenden über 4,5 Mio Euro zusammensetzt, ist wie folgt verteilt worden: 4,8 Mio Euro der Konzernhilfe gingen mit jeweils 800.000 Euro an die dem Aktionsbündnis Katastrophenhilfe angeschlossenen Hilfswerke Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche, Caritas International, Deutsche Welthungerhilfe, UNICEF und Ein Herz für Kinder. 2,5 Mio Euro flossen in den Deutsche Bank Microcredit Development Fund, der über regionale Mikrofinanzorganisationen Existenzgründer vor Ort unterstützt. Die restlichen 2,7 Mio Euro gingen über die Deutsche Bank Ländervertretungen an regionale Hilfsorganisationen.

Von den 4,5 Mio Euro, die in einer beispiellosen weltweiten Spendenaktion von Mitarbeitern und Kunden an die Deutsche Bank Stiftung gegeben wurden, sind 3,2 Mio Euro direkt in von der Bank identifizierte lokale Projekte geleitet worden. 1,3 Mio Euro kamen internationalen Hilfsorganisationen zugute, die von den Spendern zweckgebunden festgelegt wurden.

Bei der Vergabe dieser Hilfe legt die Bank eine Reihe von Kriterien zugrunde. Dazu gehören die Vertrauenswürdigkeit und Transparenz der Partnerorganisationen sowie ihre Fähigkeit, getroffene Zusagen umzusetzen und zu erfüllen. Es werden zudem langfristige Partnerschaften angestrebt und regionale Hilfsorganisationen unterstützt, bei denen Beschäftigte der Bank ehrenamtlich in die Umsetzung der Projekte eingebunden sind und deren ordnungsgemäßen Ablauf gewährleisten können.

Quelle: Pressemeldung Deutsche Bank AG

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