Erneut hohes Wachstum und Marktanteilsgewinne

20.12.2001 | Köln
Die AMB-Gruppe unter Führung der AMB Generali Holding AG, Aachen, rechnet für das Jahr 2001 wiederum mit einer guten Geschäftsentwicklung. Entgegen dem allgemeinen Trend zu teilweise erheblichen Ergebniseinbrüchen aufgrund der schwierigen Situation an den Kapitalmärkten wird der AMB-Verbund voraussichtlich wieder einen Konzernjahresüberschuss vor Sondereffekten auf dem bereits außerordentlich hohen Vorjahresniveau von 308 Mio. Euro ausweisen.

Durch den Abschluss von Gewinnabführungsverträgen in der AMB-Gruppe unter anderem mit der Aachener und Münchener Lebensversicherung AG, der Aachener und Münchener Versicherung AG, der Thuringia Versicherung AG und der Volksfürsorge Holding AG wurden die Voraussetzungen für eine weitere Steueroptimierung geschaffen.

Erfolgreich gestaltet sich auch die Umsatzentwicklung. Im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft wird eine Beitragseinnahme von 10,9 Mrd. Euro erwartet. Damit ergibt sich eine um Sondereinflüsse bereinigte Steigerungsrate von etwa 6,2 % (Markt: 3,3 %). Sie verdeutlicht die Wachstumsstärke des AMB-Verbundes mit seit Jahren kontinuierlichen Marktanteilsgewinnen. Zu der erfreulichen Beitragsentwicklung hat der größte Vertriebspartner Deutsche Vermögensberatung AG DVAG wiederum erheblich beigetragen.

Wesentlicher Wachstumsträger ist erneut die Lebensversicherung. Trotz der marktweiten Zurückhaltung beim Abschluss neuer Lebensversicherungsverträge aufgrund der Rentenreform rechnen die Lebensversicherer im AMB-Verbund bis zum Jahresende 2001 mit einem eingelösten Neugeschäft in laufenden Beiträgen von 1,0 Mrd. Euro. Das entspricht einer Steigerungsrate von fast 23 %. Unter Einbeziehung der Einmalbeiträge ergibt sich ein Neugeschäft von etwa 1,4 Mrd. Euro. Positive Impulse erhält das Lebensversicherungsgeschäft sowohl aus dem vermehrten Abschluss von Berufsunfähigkeitsversicherungen als auch aus Neuabschlüssen im Rahmen des Altersvermögensgesetzes. Bis zum Jahresende erwartet die AMB-Gruppe mehr als 325.000 neue Verträge aus "Riester-Produkten". Davon wird jedoch ein Teil erst im Jahr 2002 beitragswirksam. Darüber hinaus trug auch die sehr erfolgreich angelaufene

verstärkte Vertriebskooperation mit dem Bankpartner Commerzbank zur guten Neugeschäftsentwicklung bei. Die laufenden Beiträge aus dem gesamten Bestand werden sich im Jahr 2001 voraussichtlich um etwa 6,3 % auf 6,1 Mrd. Euro erhöhen. Einschließlich der Einmalprämien werden Gesamtbeiträge von 6,5 Mrd. Euro erwartet.

In der Krankenversicherung ist ebenfalls mit einer über dem Marktdurchschnitt liegenden Prämiensteigerung von 6,3 % (Markt: 4,5 %) auf etwa 1,2 Mrd. Euro auszugehen. Dies ist sowohl auf ein gutes Neugeschäft im Bereich der Voll- und Zusatzversicherungen als auch auf Beitragsanpassungen zurückzuführen.

Wachstumsstark zeigt sich auch die Schaden- und Unfallversicherung bei einer guten Neugeschäftsentwicklung. Insgesamt dürften bis zum Jahresende 2001 Beiträge aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft von 3,2 Mrd. Euro vereinnahmt werden. Bereinigt um den Sondereinfluss aus der Bestandssanierung der Generali Lloyd Versicherung dürfte das Wachstum mit 5,7 % doppelt so hoch liegen wie im Marktdurchschnitt.

Das Kapitalanlagegeschäft für Dritte entwickelt sich trotz der nach wie vor schwierigen Kapitalmarktsituation erfolgreich. Bis zum Jahresende 2001 werden voraussichtlich über 66.000 Depots gemanagt. Das verwaltete Gesamtvolumen aus Publikums- und Spezialfonds wird auf über 5 Mrd. Euro ansteigen.

Ausblick auf 2002

Auch für das Geschäftsjahr 2002 verfolgt die AMB-Gruppe ehrgeizige Ziele. Das Wachstum im Versicherungsgeschäft soll zwischen 5 - 6 % liegen, wobei ein wesentlicher Teil aus dem Lebensversicherungsgeschäft resultieren soll. Die AMB-Gruppe sieht nicht nur bedeutende Chancen im Rahmen der staatlich geförderten sogenannten Riester-Produkte und betrieblichen Altersversorgung - der AMB-Verbund ist z.B. einer der Konsortialpartner für die überbetriebliche "Metallrente" der IG Metall und Gesamtmetall -, sondern gleichermaßen beim Abschluss zusätzlicher privater Lebensversicherungen. Diese sind dringend notwendig, wenn im Alter keine Abstriche beim gewohnten Lebensstandard gemacht werden sollen. Über das Geschäft mit den eigenen starken Außendienstorganisationen und dem größten Vertriebspartner DVAG hinaus werden wesentliche Wachstumsimpulse in diesem Geschäftsbereich aus der Vertriebskooperation mit der Commerzbank und der Comdirect bank erwartet. Aber auch die anderen Geschäftsbereiche haben gute Voraussetzungen für ein solides Wachstum mit weiteren Marktanteilsgewinnen.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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