Freudenberg bringt die Welt in die Metropolregion Rhein-Neckar

17.12.2008 | Weinheim
Weihnachten bei Mitarbeitern verschiedener Nationen

Internationalität ist für die Unternehmensgruppe Freudenberg ein Schlüssel zum Erfolg. Mittlerweile gehören rund 180 Produktionsstandorte in 53 Ländern zur Unternehmensgruppe. Als Global Player sorgt Freudenberg für eine internationale Arbeitswelt, in der Mitarbeiter verschiedenster Länder ihre Fähigkeiten einbringen und so gleichzeitig die Unternehmenskultur bereichern. Besonders in der Unternehmenszentrale am Standort Weinheim bringt Freudenberg inzwischen die Welt in die Region.

Die kulturelle Vielfalt der Unternehmensgruppe spiegelt sich besonders zu Weihnachten wider. Wie verbringen beispielsweise ein chinesischer, ein deutscher oder eine spanische Mitarbeiterin die Festtage in Deutschland?

Weiwei Ye - Chinesischer Mitarbeiter aus Shanghai

Überall grell beleuchtete Christbäume, westliche Weihnachtslieder in allen Kaufhäusern und Weihnachtskitsch soweit das Auge reicht: so erleben Chinesen in Shanghai die Weihnachtszeit. Diese Form von Weihnachten hat Ye, Mitarbeiter aus dem Konzerncontrolling, auch in Deutschland erwartet. Aber hier angekommen ist alles wesentlich ruhiger und besinnlicher als er es sich vorgestellt hatte. Dieses Jahr ist für den chinesischen Mitarbeiter ein ganz besonderes Weihnachtsfest. Grund dafür ist, dass sein Sohn ausgerechnet am 24. Dezember ein Jahr alt wird. Luca ist in Deutschland geboren und erlebt sein erstes Weihnachten in Hirschberg. "Meine Frau und ich werden dieses Jahr zum ersten Mal einen Weihnachtsbaum schmücken", so Weiwei Ye. "Wir möchten, dass unser Sohn mit deutschen und chinesischen Traditionen aufwächst."

Wolfgang Kissel - Deutscher Mitarbeiter aus Birkenau

Der amerikanische Weihnachtsmann Santa Claus hat in der Familie Kissel eine große Bedeutung. Denn Wolfgang Kissel, Beauftragter für Umwelt- und Arbeitsschutz bei Freudenberg, ist mit einer Amerikanerin verheiratet. Santa Claus, der anscheinend auch im Odenwald aktiv ist, kommt nämlich in der Nacht vom 24. zum 25. Dezember durch den Kamin und bringt den Kindern die Geschenke. Am nächsten Morgen hat der amerikanische Weihnachtsmann die Riesenstrümpfe, die mit dem Namen jedes Familienmitglieds bestickt sind, mit Süßigkeiten gefüllt. Sogar Kater "Rascal" bekommt einen eigenen Strumpf mit Leckerlis verpackt. Ein Glas Milch und Kekse für Santa Claus vor den Kamin dienen als Dankeschön. Am Heiligabend ist es bei der Familie Tradition, um den Christbaum zu sitzen und Weihnachtsgeschichten vorzulesen. Nach der Bescherung gehen die Kissels in die Christmette. "Das Wichtigste an Weihnachten ist für uns, dass die ganze Familie zusammen kommt", so Kissel.

Ana-Maria Pineda - Spanische Mitarbeiterin aus Quintana de la Serena

Großes Familienfest ist dieses Jahr zu Weihnachten auch bei Ana-Maria Pineda angesagt, Mitarbeiterin des Freudenberg Communication Center. Ein Teil der Familie kommt aus Spanien eingeflogen und bringt spanischen Schinken und Käse für das Weihnachtsessen mit. Das typische spanische Weihnachtsgebäck "Polworon" und "Tulron", eine Teigmischung aus Mehl, Zucker und Mandeln, hat die Mitarbeiterin schon vor wenigen Wochen aus ihrer Heimat mitgebracht. Am 24. Dezember gibt es mittags Tapas und am Abend Raclette. Typische spanische Weihnachtslieder werden zu Heilig Abend bei den Pinedas nicht nur gehört, sondern auch kräftig mitgesungen. Nach der Bescherung geht die Familie in die Christmette. "Nach spanischer Tradition ist die Bescherung erst am 6. Januar. Aber in dieser Hinsicht richten wir uns gerne nach den Deutschen", schmunzelt Ana-Maria Pineda.

Quelle: Pressemeldung Freudenberg & Co. Kommanditgesellschaft

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