Generali Versicherungen mit starker Halbjahresbilanz

12.09.2005 | Köln
Ein gutes Omen kurz vor der Einweihung der neuen Hauptverwaltung in München, die Ende September stattfinden wird: Dr. Wilhelm Kittel, Vorstandsvorsitzender der Generali Versicherungen, kann gute Halbjahreszahlen für 2005 vermelden.

Die zur AMB Generali Gruppe gehörende Versicherer erzielte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2005 in Leben und Sach Ergebnisse, die "deutlich über dem Branchendurchschnitt liegen", so der Vorstandsvorsitzende. Besonders hob Dr. Kittel die auf 89,3 Prozent zurückgeführte Combined Ratio hervor, "die auf dem deutschen Versicherungsmarkt jedem Vergleich standhält."

Generali Lebensversicherung AG

Deutliches Wachstum im Neugeschäft und bei Beiträgen

Das Neugeschäft in laufenden Beiträgen weist im ersten Halbjahr 2005 plus 13,0 Prozent aus. Zu diesem Ergebnis trugen insbesondere bei:

der Verkauf von knapp 11.000 Riester-Verträgen sowie - im Bereich betriebliche Altersvorsorge (bAV) - ein Zuwachs von 97,2 Prozent beim eingelösten Neugeschäft in laufenden Beiträgen. Der Versicherungsbestand ist um 13,6 Prozent an Versicherungssumme gestiegen.

Ebenfalls kann der Versicherer auf einen deutlichen Zuwachs im Beitragsbereich verweisen: Die gebuchten Bruttobeiträge sind im ersten Halbjahr 2005 gegenüber dem Vorjahr um 9,4 Prozent auf 450,0 Mio. EUR gestiegen.

Generali Versicherung AG

Überdurchschnittliche Zuwächse im Neugeschäft

Das Neugeschäft in den Sparten SUH (Sach, Unfall, Haftpflicht) und K (Kraftfahrt) stieg im ersten Halbjahr um 41,1 Prozent auf 115,9 Mio. EUR. Jahresbeitrag. Besonders hervorzuheben ist dabei der Anstieg im Kraftfahrtgeschäft mit einem Plus von 56,5 Prozent.

Die Bruttobeitragseinnahmen entwickelten sich nach einem Minus im Vorjahr wieder positiv. Im selbst abgeschlossenen Geschäft wurden die Beitragseinnahmen um 1,2 Prozent gesteigert, ein Wert, der deutlich über dem Marktniveau liegt.

Anhaltend rückläufige Schadenentwicklung

Die Schadenentwicklung des ersten Halbjahres 2005 verlief günstiger als im Vorjahr. Der Bruttoschadenaufwand des Versicherers im direkten Geschäft ging um 1,9 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2004 zurück, die Brutto-Schadenquote im gesamten direkten Geschäft im Halbjahresvergleich reduzierte sich von 58,1 auf 56,5 Prozent.

Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb weiter gesenkt

Durch anhaltende und konsequente Maßnahmen zur Kostensenkung konnten die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb im selbst abgeschlossenen Geschäft brutto um 11,0 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2004 reduziert werden. Die Betriebsaufwendungsquote direktes Geschäft wurde von 37,2 Prozent im Vorjahr auf 32,8 Prozent im laufenden Jahr gesenkt.

Combined Ratio deutlich verbessert

Im selbst abgeschlossenen Geschäft wurde die Schaden-Kosten-Quote (brutto, vor Schwankungsrückstellung) nach bereits deutlicher Verbesserung im Vorjahr nochmals gesenkt. Sie beträgt im ersten halben Jahr 2005 89,3 Prozent (erstes Halbjahr 2004 95,3 Prozent).

Optimistische Prognose

"Die Generali Versicherungen werden als großer und finanzstarker Dienstleister die gute Marktposition in Deutschland weiter ausbauen. Der neue Kfz-Tarif und das innovative Produktbündel 50+ mit zahlreichen Alleinstellungsmerkmalen auf dem Markt werden zu einer erfolgreichen zweiten Jahreshälfte beitragen - wie auch die stark steigenden Verkaufszahlen der Riester-Rente und unser neues Produkt SELEKTA RenditeKonto, das eine äußerst flexible Geldanlage bietet und im Oktober eingeführt wird", so die Prognose von Dr. Wilhelm Kittel. "Insgesamt sind die Generali Versicherungen gut gerüstet", so der Vorstandsvorsitzende. "Und wir sind sicher, mit unserem starken Vertrieb 2005 ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich besseres Gesamtergebnis zu erreichen."

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

Dieser Beitrag wurde bisher 118 mal gelesen.
(Rang 579 auf wallstreet-letter.de)

Klicken Sie hier um zum Anfang der Seite zu gelangen.

Weitere News

Dax auf Jahreshoch, kratzt an der 7.000 Punkte Marke

27.02.2012 | Der Dax kratzt derzeit an der magischen Grenze <a...

weiter in Dax auf Jahreshoch, kratzt an der ...

Festplatten nach Hochwasser in Thailand teurer

395 mal gelesen. Rang 14 auf wallstreet-letter.de.

11.11.2011 | Preise steigen in Deutschland um durchschnittlich 80 Prozent Weltweite Produktion der Speicherlaufwerke sinkt...

weiter in Festplatten nach Hochwasser in ...

Ohoven: Mittelstand begrüßt steuerliche Entlastung als vernünftigen Kompromiss

335 mal gelesen. Rang 25 auf wallstreet-letter.de.

07.11.2011 | Als psychologisch wichtiges Signal zur Sicherung des Aufschwungs bezeichnete der Präsident des Bundesverbandes...

weiter in Ohoven: Mittelstand begrüßt ...

Kostenlose Kreditkarten bald Standard?

03.11.2011 | Kostenlose Kreditkarten. also Karten ohne Grundgebühr. werden inzwischen von einigen Anbietern offeriert,...

weiter in Kostenlose Kreditkarten bald ...

Stabile Rahmenbedingungen für spanischen Solarmarkt gefordert

18.10.2011 | 5. spanische Solarkonferenz der Solarpraxis AG geht erfolgreich zu Ende

weiter in Stabile Rahmenbedingungen für ...



Aktuelles

Aktienkurse analysieren wie die Profis

Der Handel mit Wertpapieren an der ist sehr komplex....

weiter ...

Die Zeit drängt: Höhere Förderung für besonders energieeffiziente Anlagenkombinationen

Für besonders energieeffiziente Anlagenkombinationen gibt es...

weiter ...

Weitere Themen

Eine ausgezeichnete Woche für juwi

Projektentwickler erhält Sustainability Award und...

weiter ...

EvoBus Werk Mannheim bis Jahresende gut ausgelastet

EvoBus baut das Kompetenzcenter Rohbau im Werk Mannheim...

weiter ...

Archiv

Privatinsolvenzen - Deutschlandtrend steigt drastisch!

Auch, wenn sich die Wirtschaftslage in Deutschland langsam...

weiter ...

Kroatiens Wirtschaft hat Wachstumspotenzial

Vorbereitung des EU-Beitritts eröffnet Investoren viele...

weiter ...

Verschiedenes

Dax auf Jahreshoch, kratzt an der 7.000 Punkte Marke

Der Dax kratzt derzeit an der magischen Grenze von 7.000...

weiter ...

Festplatten nach Hochwasser in Thailand teurer

Preise steigen in Deutschland um durchschnittlich 80 Prozent...

weiter ...