Geschäftsführung stellt Pläne zur Neuausrichtung des Werks Pfizer Illertissen vor

28.06.2010 | Berlin
Mitte Mai dieses Jahres hatte Pfizer die weltweite Neuausrichtung des Pfizer-Produktionsnetzwerkes bekannt gegeben. Demnach bleiben in Deutschland die beiden Werke Freiburg und Illertissen erhalten. Sie werden in dem künftig gestrafften Produktionsnetzwerk eine wichtige Rolle einnehmen.

Während das Werk in Freiburg in seiner jetzigen Form erhalten bleibt, wird sich das Werk Illertissen neben dem Verpacken von Arzneimitteln, verstärkt auf die Herstellung von Arzneimitteln mit hoch-wirksamen Stoffen konzentrieren.

Dies wird wie bereits im Mai mitgeteilt zu einer Verringerung der Arbeitsplätze im Werk Illertissen führen. Die diesbezüglichen Pläne hat die Geschäftsführung am vergangenen Freitag dem Betriebsrat vorgestellt. Demnach soll im Rahmen dieser Neuausrichtung die Zahl der Stellen in der Produktion sowie in Verwaltungsbereichen innerhalb der nächsten zwei Jahre um etwa 120 reduziert werden. Im Werk Illertissen arbeiten derzeit 535 Mitarbeiter.

"Uns ist bewusst, dass die angestoßene Realisierung der Neuausrichtung für alle Beteiligten weit reichend ist. Deshalb wollen wir nun zügig und gemeinsam mit dem Betriebsrat zu guten und sozialverträglichen Lösungen kommen", sagt Dr. Peter Remiger, Werksleiter in Illertissen. "Das Treffen verlief in guter und konstruktiver Atmosphäre." Hierzu Ralf Haberland vom Betriebsrat Illertissen: "Wir werden das von der Geschäftsleitung vorgestellte Restrukturierungskonzept nun eingehend prüfen. Unser Ziel wird sein, dass möglichst viele Kolleginnen und Kollegen weiterhin im Werk Illertissen tätig sein können und wir gute Lösungen für die Belegschaft und das Unternehmen finden."

Quelle: Pressemeldung Pfizer Pharma GmbH

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