Geschäftsverlauf im 1. - 3. Quartal: Wachstum trotz schwierigen Marktumfelds

21.11.2006 | München
Trotz des schwierigen Marktumfelds wurden das Neugeschäft auf 88 Mio. EUR ausgebaut und die Prämieneinnahmen um 4,1 % auf 1.233 Mio. EUR gesteigert. Das Neugeschäft konnte gegenüber dem Vergleichswert aus dem Vorjahr um 23 % auf insgesamt 88 Mio. EUR ausgebaut werden (71 Mio. EUR; jeweils 1. - 3. Quartal; Vorjahres-werte im folgenden in Klammern).

Allerdings schwächte sich die Produktion im Ver-lauf des dritten Quartals ab, da viele Verbraucher wegen der Unklarheiten über die Ausgestaltung der Gesundheitsreform zurückhaltend reagiert und offensichtlich die Entscheidung für eine private Krankenversicherung aufgeschoben haben. Mit einer Produktion von 38 Mio. EUR bleibt die Deutsche Vermögensberatung bedeutendster Vertriebsweg (30 Mio. EUR). Die Produktion der Makler und Mehrfachgeneralagenten wurde auf 24 Mio. EUR ausgebaut (19 Mio. EUR). Die hauptberufliche Organisation vermit-telte 9 Mio. EUR (9 Mio. EUR), die Unternehmen der AMB Generali Gruppe 16 Mio. EUR (13 Mio. EUR).

Die Beitragseinnahmen wurden um 4,1 % auf insgesamt 1.233 Mio. EUR gesteigert (1.185 Mio. EUR). Davon entfielen 875 Mio. EUR auf die Vollversicherung (832 Mio. EUR) und 358 Mio. EUR auf die Zusatzversicherung (353 Mio. EUR).

Die Zahl der versicherten Personen wurde um 2,5 % auf 1.596.528 ausgebaut (1.558.026). Davon sind 414.561 Personen vollversichert (403.497), was einem Zuwachs von rund 3 % entspricht. In der Zusatzversicherung konnten seit Jahres-beginn rund 21.000 Personen hinzugewonnen werden, so daß die Zahl zusatzversi-cherter Personen bis zum 30. September auf 1.181.967 Personen erhöht wurde.

Die Zahlungen für Versicherungsfälle stiegen um 6,7 % auf 694 Mio. EUR (651 Mio. EUR). Besonders stark stiegen die Leistungen für Arznei-, Heil- und Hilfsmittel sowie für Heilpraktikerleistungen. Dennoch wird die Schadenquote der Central - das heißt der Schadenaufwand in Relation zu den Beitragseinnahmen - zum Jahresende voraus-sichtlich bei rund 76 % und damit deutlich unter dem erwarteten Branchenschnitt liegen. In den vergangenen fünf Geschäftsjahren lag die Schadenquote der Branche im Durchschnitt bei 80,2 %.

Der Bestand an Kapitalanlagen wurde um 11,9 % auf 6.297 Mio. EUR erhöht (5.628 Mio. EUR). Dabei lag der Schwerpunkt der Neuanlagen weiterhin auf Rentenanlagen. Die Gesamterträge aus Kapitalanlagen einschließlich außerordentlicher Erträge und Zuschreibungen wurden auf 240 Mio. EUR ausgebaut (235 Mio. EUR). Nach Abzug der Auf-wendungen für Kapitalanlagen und der Abschreibungen resultieren daraus Nettoer-träge von 222 Mio. EUR (227 Mio. EUR).

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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