Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2004 CENTRAL: Boom in der Zusatzversicherung

17.08.2004 | Köln
Mit einem Jahressollbeitrag von 66,6 Mio. € hat die CENTRAL KRANKENVERSICHERUNG AG ihr Neugeschäft gesteigert und das hohe Vorjahresniveau erneut übertroffen (57,1 Mio. € im Vorjahr).

Die Prämieneinnahmen wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 748 Mio. € ausgebaut (675 Mio. €; Vorjahreswerte im folgenden in Klammern). Davon entfielen 531,3 Mio. € auf die Krankheitskosten-Vollversicherung (472,1 Mio. €) und 216,3 Mio. € auf die Krankheitskosten-Zusatzversicherung (203,0 Mio. €).

Die Zahl der versicherten Personen wurde um 9 Prozent auf 1.470.736 Versicherte ausgebaut (1.347.486). Der Bestand in der Vollversicherung stieg dabei um 4 Prozent auf 391.172 Personen (376.902). Besonders nachgefragt waren die Zusatzversicherungen: Mit einem Zuwachs von über 11 Prozent haben zum 30. Juni 2004 1.079.564 Personen eine Zusatzversicherung bei der CENTRAL abgeschlossen (970.584). Dabei waren nicht nur die den GKV-Schutz ergänzenden freistellenden Zahnersatzversicherungen stark nachgefragt, durch die der Zahnersatz ab 2005 vollständig privat abgesichert werden kann, sondern auch die Krankentagegeldversicherung.

Der mit Abstand wichtigste Vertriebspartner der CENTRAL, die Deutsche Vermögensberatung AG, steigerte das hohe Vorjahresniveau im Neugeschäft erneut um rund 42 Prozent auf einen Jahressollbeitrag von 33,6 Mio. € (23,6 Mio. €). Auch die Konzernunternehmen der AMB Generali Gruppe konnten das Neugeschäft erhöhen - sie vermittelten insgesamt 11,4 Mio. €, was einem Zuwachs von 17 Prozent entspricht (9,7 Mio. €). Das Neugeschäft der hauptberuflichen Organisation der CENTRAL betrug 6,6 Mio. € und war damit ebenso wie die Produktion im Vertriebsweg "Makler und Mehrfachgeneralagenten" in Höhe von 14,1 Mio. € leicht rückläufig.

Die Aufwendungen für Versicherungsleistungen stiegen moderat um 1,6 Prozent auf 412,9 Mio. € (406,5 Mio. €). Während die Leistungen für ambulante Arztkosten und Arzneimittel leicht zugenommen haben, waren die Aufwendungen für stationäre Leistungen, insbesondere die Unterbringungszuschläge, sogar rückläufig. Auch die Leistungen für Krankenhaustagegeld und Krankentagegeld gingen zurück.

Der Bestand an Kapitalanlagen wurden um 14 Prozent auf 4.832,7 Mio. € erhöht (4.229,1 Mio. €). Dabei stiegen die laufenden Erträge auf 115,6 Mio. € (110,5 Mio. €), die außerordentlichen Erträge betrugen insgesamt 2,3 Mio. € (1,6 Mio. €). Die Nettoerträge aus Kapitalanlagen stiegen auf 121,4 Mio. € (88,0 Mio. €). Der Schwerpunkt der Kapitalanlagen lag auf Rentenanlagen.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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