Prämieneinnahmen überschreiten die Zwei-Milliarden-Grenze
Das Neugeschäft, das im ersten Halbjahr 1999 leicht unter den Vergleichswerten des Vorjahres gelegen hatte, erreichte in den Sommermonaten das Vorjahresniveau und hat sich in der zweiten Jahreshälfte auf dieser Höhe stabilisiert. Das Produktionsergebnis der CENTRAL wurde auch 1999 ungefähr je zur Hälfte von den Konzernorganisationen und der CENTRAL-Organisation erbracht. Fast 40 % des gesamten Neugeschäfts vermittelte die Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG, die zugleich die größte Produktionssteigerung erzielte. Damit ist die Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG weiterhin der mit Abstand wichtigste Vertriebspartner der CENTRAL.
Der im ersten Halbjahr 1999 zu beobachtende starke Anstieg der Aufwendungen für Versicherungsleistungen ist in der zweiten Jahreshälfte leicht zurückgegangen, entwickelt sich jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Steigerungsrate wird zum Jahresende voraussichtlich rund 7 % betragen. In den ersten drei Quartalen war ein außerordentlich hoher Anstieg von zum Teil 10 % festzustellen gewesen.
Der Kapitalanlagenbestand wird voraussichtlich um rund 15 % auf 5.464 Mio. DM vergrößert. Die Erträge aus Kapitalanlagen werden um rund 4,5 % auf 400 Mio. DM steigen.
Der Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung werden 1999 voraussichtlich rund 211 Mio. DM zugeführt, entnommen werden rund 240 Mio. DM. Die Rückstellung für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung wird 1999 auf rund 405 Mio. DM (395 Mio. DM) erhöht. Die Erhöhung der für die Überschussverwendung zugunsten der Versicherten reservierten Mittel erlaubte es der CENTRAL, 1999 wieder die Beitragsrückerstattung an leistungsfreie Versicherte (BRE) aufzunehmen und für das Jahr 2000 auszubauen. Versicherte, die für 1999 und 2000 keine Versicherungsleistungen in Anspruch genommen haben, können sogar insgesamt bis zu drei Monatsbeiträge zurückerhalten. Die CENTRAL plant, die Barausschüttung auch für das Jahr 2001 beizubehalten und bei entsprechender Leistungsfreiheit auf bis zu drei Monatsbeiträge zu erhöhen.
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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