Roche investiert 31 Millionen Euro in den Neubau eines Bürogebäudes

26.03.2010 | Mannheim
Roche feiert heute die Eröffnung eines neuen Bürogebäudes an der Sandhofer Straße auf dem Waldhofgelände. Unter den Gästen der Eröffnungs-Feierlichkeiten sind der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Professor Dr. Peter Frankenberg, Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, und Christian Hebich, Globaler Leiter Finanzen und Dienstleistungen von Roche Diagnostics, Basel.

Das sechsstöckige Gebäude, nach neuesten Standards der Niedrig-Energie-Bauweise geplant, gestaltet gemeinsam mit dem aus den 1960er Jahren stammenden Verwaltungsgebäude die Haupteinfahrt am Tor 1 der Roche Diagnostics GmbH. Es bietet 500 Arbeitsplätze in Open Space und Einzelbüros - mit viel Raum für Kommunikation und Begegnung, wie es bereits an anderen Roche Standorten praktiziert wird. Nach einer Bauzeit von eineinhalb Jahren und einer Investitionssumme von 31 Millionen Euro wird das neue barrierefreie Gebäude am Standort Mannheim nun offiziell in Betrieb genommen. Thomas Schmid, Sprecher der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH, betont: "Der heutige Anlass hat eine große wirtschaftliche Bedeutung. Der Konzern hat 31 Millionen Euro investiert - für uns ein wichtiges Bekenntnis zum Standort Mannheim. Gleichzeitig hat die Eröffnung aber auch eine symbolische Bedeutung, denn mit dem Bürogebäude geben wir uns ein neues Gesicht nach außen."

"Unser Konzern setzt weiterhin mit voller Überzeugung auf die fachlichen Fähigkeiten und die über Jahrzehnte erworbenen Kompetenzen der hier angestellten Roche-Mitarbeitenden", erläutert Christian Hebich, Globaler Leiter Finanzen und Dienstleistungen von Roche Diagnostics. "Roche ist ein nachhaltig ausgerichtetes Unternehmen, das sich der Innovation verpflichtet. Somit ist es uns ein wichtiges Anliegen, den Standort nicht nur zu erhalten. Wir wollen ihn im Sinne einer modernen Maßstäben genügenden Arbeitsumgebung ständig weiterentwickeln." Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg betont: "In Baden-Württemberg werden rund 4,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes in Forschung und Entwicklung investiert. Dabei arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammen. Neue Erkenntnisse in der Forschung fließen daher rasch in marktfähige Produkte ein. Die Roche Diagnostics GmbH ist an diesem Prozess entscheidend beteiligt und wichtiger Partner unserer Forschungseinrichtungen. Das neue Gebäude, in dem die Informatikdienstleistungen untergebracht werden, wird der Zusammenarbeit einen weiteren Schub geben." Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, unterstreicht: "Mit der Investition in ein neues Bürogebäude hat die Roche Diagnostics GmbH erneut ein deutliches Bekenntnis und einen Vertrauensbeweis für den Standort Mannheim abgelegt. Unternehmen, die in solch enormem Umfang investieren, neue Arbeitsplätze schaffen und obendrein noch Umsatz und Ertrag steigern, sind heute in Deutschland keine Selbstverständlichkeit mehr. Deshalb bin ich stolz, Roche hier in Mannheim zu haben."

Zu den wichtigsten Merkmalen des Baus gehören die flexible Gestaltung der neuen Bürobereiche sowie die realisierten Maßnahmen zum Klimaschutz.

Gestaltung

Das neue Bürogebäude soll eine Atmosphäre der Offenheit schaffen, die die Zusammenarbeit, den Austausch und schnelle Entscheidungsabläufe unterstützt. Dies wird durch eine transparente räumliche Gestaltung der Büroarbeitsplätze mit Sozialbereichen wie Lounge, Treffpunkten und Besprechungsräumen erreicht. Das Ergebnis ist eine helle, gut belüftete und organisierte, vielfältige Arbeitsumgebung mit individuellem Gestaltungsspielraum für den Einzelnen sowie für Teams.

Flexibilität

Durch standardisierte Grundbausteine, bestehend aus architektonischen und technischen Komponenten, ist das Flächen- und Raumkonzept in diesem Neubau sehr einfach an mögliche Nutzungsänderungen anpassbar, beispielsweise wenn sich die Größe eines Teams verändert.

Klimaschutz

Der spezifische Primär-Energiebedarf pro Jahr liegt 48 Prozent unter dem zulässigen Wert der geltenden Energiesparverordnung. Einige Schlüsselelemente, die dies ermöglichten, sind: Die Kerne und Haupterschließungszonen liegen im Süden; damit wird ein natürlicher Puffer gegen einen überhöhten Wärmeeintrag im Sommer geschaffen. Die Fassade wurde mit dreifach Verglasung und einem sehr leistungsfähigem Sonnenschutz ausgestattet. Eine Wärmerückgewinnung in der Lüftungsanlage senkt den thermischen Energieverbrauch auf ein Minimum. Eine vollautomatisierte technische Gebäudeausrüstung regelt stetig die Qualität der Raumbehaglichkeit und spart somit Energie.

In dem neuen Gebäude haben die verschiedenen am Standort Mannheim ansässigen Informatikfunktionen des Unternehmens eine neue Arbeitsstätte gefunden. Kurze Wege und modernster Stand der Technik erleichtern die Zusammenarbeit unter einem Dach. Die Informatik ist als Kernkompetenz ein wichtiger Faktor des gemeinsamen wirtschaftlichen Erfolgs von Roche.

Quelle: Pressemeldung Roche Deutschland Holding GmbH

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