TÜV Rheinland setzt profitables Wachstum 2009 mit erneutem Rekordjahr fort
Die TÜV Rheinland Group hat 2009 ihr profitables Wachstum bereits im neunten Geschäftsjahr nacheinander fortgesetzt: Im Rekordjahr 2009 überschreitet der Umsatz der weltweit tätigen Unternehmensgruppe die Marke von 1,2 Milliarden Euro, wovon 40 Prozent außerhalb Deutschlands erwirtschaftet werden. Das Umsatzwachstum betrug - ohne nennenswerte Zukäufe - annähernd 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf hohem Niveau mit einer leichten Steigerung erwartet TÜV Rheinland ein Ergebnis vor Steuern von rund 74 Millionen Euro (2008: 71,6 Millionen Euro).
Professor Dr.-Ing. Bruno O. Braun, Vorstandsvorsitzender TÜV Rheinland: "Wir haben in schwierigem wirtschaftlichem Umfeld ein sehr gutes Ergebnis erreicht und wir haben weiter gezielt investiert. Dabei bildeten drei Bereiche die Schwerpunkte: die Entwicklung innovativer Dienstleistungen, neue Prüflaboratorien in nachhaltigen Wachstumsbereichen wie regenerativen Energien oder Lebensmittelsicherheit und schließlich die weitere Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter." Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg um über 800 weltweit und erreicht 13.850 zum Jahresende. Jeder zweite neue Arbeitsplatz ist in Deutschland entstanden.
Zum Ende des Jahres vollzieht TÜV Rheinland einen Wechsel an der Unternehmensspitze: Mit Wirkung zum 1. Januar 2010 hat der Aufsichtsrat der TÜV Rheinland Holding AG Professor Dr.-Ing. Bruno O. Braun an die Spitze des Gremiums gewählt. Wie seit längerem geplant, gibt Professor Braun dann den Vorstandsvorsitz ab, den er seit 1993 innehatte. Neuer Vorstandsvorsitzender der TÜV Rheinland Holding AG wird Friedrich Hecker, der bereits seit dem 1. Juni 2009 als stellvertretender Vorstandsvorsitzender im Unternehmen tätig ist.
In Professor Brauns Zeit als Vorstandsvorsitzender entwickelte sich TÜV Rheinland von einer regionalen Prüforganisation zu einem internationalen Dienstleistungskonzern mit 490 Standorten in 61 Ländern. Schrittweise baute TÜV Rheinland die flächendeckende Präsenz in ganz Deutschland aus. Dazu haben auch die großen Zusammenschlüsse von TÜV Rheinland mit dem TÜV Berlin/Brandenburg (1997) sowie dem TÜV Pfalz (2003) und der LGA in Nürnberg (2005) beigetragen.
In dieser Zeit hat sich der Umsatz des TÜV Rheinland vervierfacht und die Zahl der Mitarbeiter verdreifacht. Das Eigenkapital, Basis für Investitionen in neue Dienstleistungen und Akquisitionen, betrug 1993 erst fünf Millionen Euro, zum Jahresende 2009 werden es rund 250 Millionen Euro sein.
International hat sich der Konzern in der Spitzengruppe global tätiger Prüfunternehmen etabliert, heute sind mit rund 7.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands tätig. Mit dem internationalen Wachstum der vergangenen zwanzig Jahre einher ging die Entwicklung und Umsetzung eines Leitbildes, das der Verantwortung von TÜV Rheinland als einem der führenden technischen Prüfdienstleister weltweit gegenüber Mensch und Umwelt gerecht wird. Der Beitritt des Unternehmens zum Global Compact der Vereinten Nationen im Jahr 2006 und die Stiftung des Internationalen TÜV Rheinland Global Compact Award 2008 haben zusätzlich dazu beigetragen, das Engagement von TÜV Rheinland für die Umsetzung von Menschenrechten sowie grundlegender Sozial- und Umweltstandards und der Korruptionsbekämpfung zu verstärken.
Quelle: Pressemeldung TÜV Rheinland Holding Aktiengesellschaft
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