Volkswagen Konzern erreicht im ersten Halbjahr neue Bestmarke bei Auslieferungen

23.07.2010 | Wolsburg
Plus von rund 16 Prozent im Konzern und bei Kernmarke Volkswagen. Kräftiges Wachstum in China, USA und Westeuropa. Konzernvertriebsvorstand Klingler: "Sind sehr zufrieden mit bisherigem Verlauf. Zweites Halbjahr wird aber kein Selbstläufer"

Der Volkswagen Konzern hat im ersten Halbjahr 2010 mehr Fahrzeuge ausgeliefert als ursprünglich erwartet. Insgesamt wurden 3,58 (Januar bis Juni 2009: 3,10)* Millionen Fahrzeuge und damit rund 16 Prozent mehr verkauft. Im Monat Juni erwarben 644.600 (609.900; +5,7 Prozent) Kunden ein Fahrzeug des Konzerns.

"Wir sind mit den Auslieferungen des ersten Halbjahres sehr zufrieden. Unsere innovative und umweltfreundliche Modellpalette kommt bei den Kunden an. Auch für das Gesamtjahr sind wir zuversichtlich und gehen davon aus, besser als der Gesamtmarkt abzuschneiden", erklärte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler am Freitag. "Allerdings lässt sich das Ergebnis des ersten Halbjahres nicht auf das Gesamtjahr hochrechnen. Der weitere Konjunkturverlauf bleibt unsicher", fügte Klingler hinzu.

Konzern verzeichnet Wachstum auf allen großen Automobilmärkten

Der Volkswagen Konzern erzielte in seinem größten Absatzmarkt China in den ersten sechs Monaten ein deutliches Verkaufplus von 45,7 Prozent auf 950.300 (652.200) Fahrzeuge. Vor allem die Modelle Volkswagen Lavida und New Bora, der Audi Q5 sowie der Škoda Fabia verzeichneten hohe Zuwachsraten. In Indien verdoppelten sich die Auslieferungen erneut auf 17.400 (8.200; +112,9 Prozent). Die Verkäufe für die gesamte Region Asien-Pazifik stiegen im ersten Halbjahr um 45,2 Prozent an.

Auch in den USA verzeichnete der Konzern ein anhaltendes Wachstum. Von Januar bis Juni wurden 175.300 (135.800; +29,2 Prozent) Fahrzeuge ausgeliefert. In Europa erreichte Volkswagen ein Wachstum von 4,7 Prozent. Insgesamt wurden hier 1,74 (1,66) Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge verkauft. Insbesondere in den westeuropäischen Märkten erzielte das Unternehmen wieder deutliche Steigerungen: So wurden in Spanien 151.100 (107.300; +40,8 Prozent) und in Großbritannien 209.500 (158.800; +31,9 Prozent) Fahrzeuge ausgeliefert.

In Deutschland setzte sich der Marktrückgang (-28,7 Prozent) aufgrund des Effektes durch die Umweltprämie aus dem Vorjahr fort. Trotzdem erreicht der Volkswagen Konzern mit 531.300 (632.000; -15,9 Prozent) ein besseres Ergebnis als der Gesamtmarkt.

Alle Volumenmarken des Konzerns legen kräftig zu

Die Marke Volkswagen Pkw verkaufte weltweit in den ersten sechs Monaten insgesamt 2,26 (1,95) Millionen Einheiten und steigerte damit die Auslieferungen um 16,2 Prozent. Das stärkste Wachstum erreichte Volkswagen in der Region Asien-Pazifik mit 40,6 Prozent. Neben den speziell für den chinesischen Markt gefertigten Modellen waren vor allem der Polo und der Tiguan bei den Kunden gefragt.

Audi setze weltweit 554.900 (465.800; +19,1 Prozent) Fahrzeuge ab und nahm damit Kurs auf einen neuen Absatzrekord für das Gesamtjahr. Vor allem in den europäischen Märkten, in den USA und China lief es besser als erwartet. Das stärkste Wachstum verzeichnete die Marke in der Region Südamerika mit einem Plus von 79,5 Prozent. Die Modelle A4/A5 Cabriolet sowie der Q5 zählten zu den verkaufsstärksten Fahrzeugen.

Škoda lieferte von Januar bis Juni weltweit insgesamt 378.700 (329.600; +14,9 Prozent) aus. Insbesondere in der Region Asien-Pazifik legte die Marke um 78,9 Prozent zu.

Die spanische Marke SEAT setzte in diesem Zeitraum weltweit 181.800 (173.400; +4,9 Prozent) Fahrzeuge ab. Besonders stark gefragt waren die Modelle im Heimatmarkt Spanien. Insgesamt verkaufte SEAT dort 56.900 (39.700; +43,2 Prozent) Pkw.

  • ohne Scania, inklusive Volkswagen Nutzfahrzeuge Trucks und Busse für Januar und Februar 2009.



Quelle: Pressemeldung VOLKSWAGEN AG

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