Vom Sponsor zum Partner zum Bürger - Die Entwicklung von betapharm zum Corporate Citizen

16.05.2003 | Augsburg
Seit 1998 baut die betapharm Arzneimittel GmbH ihr soziales Engagement Stufe für Stufe zum strategisch geplanten Corporate Citizenship aus.

"Sponsoring alleine reicht nicht", davon ist Peter Walter, Geschäftsführer der betapharm Arzneimittel GmbH, überzeugt. Corporate Citizenship wird bei betapharm als Instrument der strategischen Unternehmensplanung eingesetzt. Von der so erzielten nachhaltigen Wirkung des Engagements profitieren sowohl die geförderten Einrichtungen als auch das Unternehmen. Die Entwicklung vom Sponsor zum Partner bis hin zum Bürger verlief bei betapharm idealtypisch. "Eigentlich erstaunlich im Nachhinein", stellt Walter fest. "Als wir 1998 die Zusammenarbeit mit unserem ersten Kooperationspartner begannen, kannten wir den Begriff "Corporate Citizenship" noch gar nicht."

Vom Sponsor zum Partner

Seit 1998 fördert betapharm die Nachsorgeeinrichtung Der Bunte Kreis e.V. aus Augsburg. Zentrale Aufgabe des Vereins ist es, die Versorgungslücke zwischen Krankenhaus und heimischem Kinderzimmer zu schließen. betapharm unterstützte die Einrichtung zunächst mit klassischem Sozialsponsoring: Das Unternehmen investierte und profitierte vom wohltätigen Image. Aus dem anfänglichen Sponsoring entwickelte sich eine Partnerschaft, als klar wurde, dass das Modell des Bunten Kreises hilfreich für alle betroffenen Familien in Deutschland sein könnte. Um die Weiterentwicklung des Augsburger Nachsorgemodells zu fördern und das Engagement langfristig anzulegen, errichtete betapharm 1998 die betapharm Nachsorgestiftung. Mittlerweile sind in Deutschland zwölf Nachsorgeprojekte installiert oder im Aufbau. Gemeinsam gründeten der Bunte Kreis und betapharm 1999 das gemeinnützige beta Institut für sozialmedizinische Forschung und Entwicklung, um das Modell des Bunten Kreises wissenschaftlich zu untermauern und auf den Erwachsenenbereich auszudehnen.

Vom Partner zum Bürger

Das beta Institut kooperiert heute mit Partnern auf allen Ebenen des Gesundheitswesens: Politikern, Ministerien, Krankenkassen, Verbänden, Kliniken, Universitäten, Ärzten, Apothekern, Verlagen und Initiativen. Als Partner des Instituts entwickelt betapharm konkrete Lösungsmodelle für gemeinsame Projekte, knüpft wichtige Kontakte, bringt Ideen ein oder ermöglicht durch Impulsfinanzierung den Start neuer Projekte. Als Vorteil erweist sich dabei, dass sich das Arzneimittelunternehmen in einem Umfeld engagiert, dessen Strukturen und Schwachstellen es kennt - dem Gesundheitswesen. Nur so konnte sich aus dem Sponsoring eine echte Partnerschaft entwickeln mit dem Ziel, gemeinsam konkrete Probleme im Gesundheitswesen anzugehen und damit gesamtgesellschaftliche Problemlösungen zu entwickeln und Veränderungen zu bewirken.

Das gesellschaftliche Engagement von betapharm auf einen Blick

Seit 1998 fördert betapharm die Nachsorgeeinrichtung Der Bunte Kreis e.V., deren zentrale Aufgabe die psychosoziale Nachsorge schwer und chronisch kranker Kinder und ihrer Familien im Augsburger Raum ist.

Um die Weiterentwicklung des Augsburger Nachsorgemodells zu fördern, errichtete betapharm 1998 die betapharm Nachsorgestiftung.

1999 gründete das Unternehmen das gemeinnützige und unabhängige beta Institut für sozialmedizinische Forschung und Entwicklung, Augsburg.

Seit 1999 findet alle zwei Jahre das Augsburger Nachsorgesymposium statt. Ziel der internationalen Veranstaltung für Nachsorge in der Pädiatrie ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern.

Der betaCare Infoservice mit betafon, betaListe und betanet bietet Berufstätigen im Gesundheitswesen die Möglichkeit, Patienten bei psychosozialen und sozialrechtlichen Problemen kompetent zu beraten. Mit dem betafon als telefonischem Infodienst für Sozialfragen, der betaListe als Nachschlagewerk für Sozialrecht und Selbsthilfegruppen und dem betanet, der Suchmaschine für Sozialfragen im Internet, wird soziales Wissen verfügbar gemacht.

Quelle: Pressemeldung betapharm Arzneimittel GmbH

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