Freude bei den DBAG-Anlegern über Dividendenerhöhung

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Mit einer Dividende in Höhe von 1,20 Euro je Aktie erfreut die DBAG, Deutsche Beteiligung AG mit Geschäftssitz in Frankfurt am Main ihre Anleger. Die Hauptversammlung wird sicherlich gerne dem einmütigen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat folgen; bedeutet die diesjährige Dividende doch eine Erhöhung um 20 Cent gegenüber dem Vorjahr mit einer Dividendenhöhe von 1,00 Euro.

Diese Entscheidung ist nicht nur einmalig zu verstehen, sondern sie läutet eine generelle Änderung der Dividendenpolitik bei der DBAG ein. In der Vergangenheit wurde die Dividendenausschüttung zweigeteilt. Zunächst gab es eine generelle Basisdividende, anschließend jeweils anlass- und situationsbezogen eine zweite, die Sonderdividende. Die war gewissermaßen eine Belohnung für außergewöhnliche und besonders erfolgreiche Geschäftsaktivitäten. Die jetzige und gleichzeitig zukünftige, vereinheitlichte Dividendenauszahlung soll dauerhaft sein, sie soll sozusagen verstetigt werden. Das sorgt erfahrungsgemäß für eine allgemeine Erleichterung bei der Erwartungshaltung am Kapitalmarkt. Die stetige Dividende soll stabil gehalten und nach Möglichkeit regelmäßig erhöht, sprich dem Erfolg der DBAG angepasst werden. Als mittel- und langfristiges Ziel wird anvisiert, ebenso wie viele der anderen, börsennotierten Private Equity Gesellschaften eine insgesamt und dauerhaft lukrative Dividendenrendite zu erzielen.

Die heutige DBAG ist aus der im Herbst 1965 gegründeten Deutschen Beteiligungs GmbH hervorgegangen. Die galt damals als das erste Private Equity Unternehmen in Deutschland. Heutzutage, ein halbes Jahrhundert später, wird die DBAG im SDAX geführt. Dieser Aktienindex wurde kurz vor der Jahrtausendwende von der Deutschen Börse AG als Auwahlindex für 50 sogenannte Small Caps, das heißt für kleinere Unternehmen eingeführt. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 wird ein Konzernergebnis nach IFRS, den International Financial Reporting Standards von vorläufig rund 50 Mio Euro erwartet. Diese Zahl mit leichten Schwankungen nach oben und unten ist noch ungeprüft. Für die Vorlage des vollständigen, endgültigen Konzernabschlusses ist Donnerstag, der 15. Dezember im Terminkalender der DBAG fest vorgemerkt.


Bildnachweis: © unsplash.com – Emanuele Bresciani

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