Am Standort Nordlicht I wurde nach der erfolgreichen Verankerung des Monopiles das erste Transition Piece montiert und somit die Fundamentreihe entscheidend erweitert. Diese Konstruktion verbindet das Monopile mit dem Turm der Windenergieanlage, integriert Stromanschlüsse, Kommunikationsleitungen und Zugangseinrichtungen. Gemeinsam mit DEME, CS WIND Offshore und EEW Special Pipe Constructions stellt Vattenfall damit die technische Basis für Deutschlands größten Offshore-Windpark her und liefert einen Beleg für den kontinuierlichen Ausbau regenerativer Energieinfrastruktur nachhaltig.
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Nächster Meilenstein erreicht: Nordlicht I Transition Piece erfolgreich montiert
Anfang Juli wurde das erste Monopile von Vattenfall im Meeresboden der deutschen Nordsee installiert. In der Folgezeit montierte das Team das zugehörige Transition Piece, um die Verbindung zu schaffen, auf der später der Turm ruht. Dieses zentrale Bauteil erhöht die Gründungsfestigkeit und ermöglicht eine sichere Aufnahme von Mast und Rotor. Durch diese erfolgreiche Montage rückt der nächste Bauabschnitt mit Turmbau und Komponenteninstallation bei Nordlicht I in greifbare Nähe. zeitnah umgesetzt.
Technische Schnittstelle des Turms verbindet Monopile, Rotor und Servicezugang
Die Übergangssektion fungiert als mechanische und technische Schnittstelle zwischen Monopile und WEA-Turm. Sie besteht aus einem ringsum verschweißten Stahlring, in dem Lastpfade, elektrische Anschlüsse und Hydraulikleitungen koordiniert verlegt werden. Das Bauteil absorbiert Wind- und Seegangskräfte und leitet sie gleichmäßig ins Fundament. Gleichzeitig stellt es Montagepunkte für Turmsegmente und Serviceleitern bereit sowie Inspektionsöffnungen für Wartungsarbeiten. Durch innovative Dichtungssysteme bleibt der Innenraum auch bei widrigen Bedingungen korrosionsfrei.
Monopile trifft Transition Piece: Nordlicht I schreitet planmäßig voran
Manuel Fischer, verantwortlich als EPC Director Nordlicht bei Vattenfall, betont, dass die Montage des ersten Transition Pieces für Nordlicht I einen kritischen Meilenstein darstellt, der ohne umfangreiche Modellprüfungen, Genehmigungsprozesse und logistisches Feintuning nicht möglich gewesen wäre. Durch die koordinierte Planung mit DEME, CS WIND Offshore und EEW Special Pipe Constructions konnten die Elemente termingerecht auf See zusammengeführt werden, was den Weg für den Aufbau der Turmsegmente frei macht.
Insgesamt werden für Nordlicht I 68 Fundamente installiert montiert
DEME ist beauftragt, im Rahmen von Nordlicht I den Transport der Monopiles und Transition Pieces sowie die fachgerechte Installation auf See zu realisieren. Die Herstellung der Transition Pieces erfolgt bei CS WIND Offshore in Aalborg mit modernsten Fertigungsmethoden, während EEW Special Pipe Constructions in Rostock die Monopiles produziert. Insgesamt werden 68 Monopile- und Transition-Piece-Elemente errichtet, um eine belastbare und dauerhafte Fundamentstruktur für die Offshore-Turbinen zu gewährleisten, präzise, sicher, effizient, wartungsarm und kosteneffizient.
Neuer Windcluster nordöstlich Borkum erzeugt sechs Terawattstunden jährlich Strom
In der deutschen Nordsee vor Borkum entsteht der Windcluster Nordlicht mit zwei Teilabschnitten. Nordlicht I erreicht eine Leistung von cirka 980 Megawatt, Nordlicht II rund 630 Megawatt. Nach Abschluss der Bauarbeiten und Anschluss an das Stromnetz wird die Anlage jährlich etwa sechs Terawattstunden erneuerbare Energie produzieren. Die Umsetzung erfolgt unter Einhaltung strenger Umweltschutz- und Betriebsstandards, um ökologische Auswirkungen zu minimieren und höchste Energieeffizienz sicherzustellen. Eine verlässliche Fernüberwachung Systeme gewährleistet Sicherheit.
CO?-Fußabdruck der Turbinentürme sinkt dank emissionsarmem Stahl nun erheblich
Im Zuge seines Nachhaltigkeitsprogramms setzt Vattenfall emissionsarmen Stahl für die Konstruktion der Windtürme ein. Diese Technologie ermöglicht eine Verringerung des CO?-Fußabdrucks der Türme um etwa 16 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Stahlsorten. Durch diese Maßnahme wird die Klimaneutralität des Offshore-Windparks entscheidend unterstützt. Ergänzend zu diesem Ansatz implementiert das Unternehmen weitere umweltfreundliche Prozesse, um regenerative Energieerzeugung und den Schutz maritimer Ökosysteme nachhaltig miteinander zu verbinden. Damit stärkt Vattenfall deutlich seine Vorreiterrolle.
Der Einbau des ersten Transition Pieces bildet einen Schlüsselmoment im Ausbau von Nordlicht I. Unter Leitung von Vattenfall koordinierten Manuel Fischer und das Projektteam die enge Zusammenarbeit von CS WIND Offshore, EEW Special Pipe Constructions und DEME. Das Bauteil verbindet das tief verankerte Monopile mit der zukünftigen Windenergieanlage und fungiert als kritische Schnittstelle für Stromleitungen und Zugänge. Die Anlage wird künftig 980 MW bereitstellen und jährlich sechs Terawattstunden emissionsfreien Strom generieren.

