Neuer RWE-Batteriespeicher verbessert Netzstabilität und fördert effiziente erneuerbare Energien

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RWE hat für 200 Millionen Pfund den Bau eines 350-Megawatt-Batteriespeichers am bestehenden Kraftwerksgelände in Pembroke, Südwales, beschlossen. Die Installation umfasst 212 Lithium-Ionen-Container mit einer Gesamt-Kapazität von 700 Megawattstunden. Der Bau startet Anfang 2026 und soll im zweiten Halbjahr 2028 abgeschlossen sein. Nach Inbetriebnahme kann die Anlage für mindestens zwei Stunden kontinuierlich Strom ins Netz einspeisen und stabilisiert so Schwankungen im britischen Stromversorgungssystem erhöhen und unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien.

Baubeginn Anfang 2026: RWE plant Batteriespeicher am Kraftwerksstandort Pembroke

Zur Stärkung der Energiespeicherkapazität entschied RWE im Juli, rund 200 Millionen Pfund in ein neues Batteriespeicherprojekt am bestehenden Kraftwerksstandort Pembroke in Südwales zu investieren. Auf 5,1 Hektar Fläche entsteht das System. Die Genehmigung wurde im Januar 2025 erteilt. Der Baubeginn ist für Anfang 2026 geplant, die Inbetriebnahme für das zweite Halbjahr 2028 vorgesehen. Zeitgleich werden Umwelt- und Technikprüfungen abgeschlossen, um einen reibungslosen Projektverlauf zu gewährleisten.

Ausspeisung von 350 MW erfolgt zwei Stunden ins Netz

Das Speichersystem besteht aus 212 modularen Lithium-Ionen-Containern, die zusammen eine Leistung von bis zu 350 Megawatt über einen Zeitraum von zwei Stunden bereitstellen. Mit einer Kapazität von 700 Megawattstunden kann es zuverlässig Spitzenlasten abdecken, Frequenzabweichungen korrigieren und volatile Einspeisungen aus Wind- und Solarparks ausgleichen. Kurzfristige Energiespitzen werden so effektiv bedient, während das Netz stabilisiert und die Versorgungssicherheit erhöht wird. Die modulare Bauweise sorgt für einfache Wartung und künftige Erweiterungen effizient.

RWE erhält maßgebliche Genehmigung und erzielte Auktionserfolg für Speicherkapazität

Durch die erfolgreiche Teilnahme an der jüngsten Kapazitätsmarkt-Auktion in Großbritannien konnte das Projekt erneut belegen, dass es im Wettbewerb um Stabilitätsdienstleistungen eine führende Position einnimmt. Die vorab gesicherte Baugenehmigung schafft eine stabile Grundlage für die weitere Projektentwicklung und ermöglicht eine verlässliche Zeitplanung für alle Bauabschnitte. Diese doppelte Bestätigung seitens Markt und Behörden stärkt nicht nur das Selbstverständnis von RWE als Innovationsführer, sondern fördert auch das Vertrauen in Energiespeicher-Investitionen insgesamt weiter.

Batteriespeicher in Pembroke soll erneuerbare Energie flexibel bedarfsgerecht verwalten

Der RWE-CEO Nikolaus Valerius verdeutlicht, dass Batteriespeicher eine zentrale Rolle bei der Gewährleistung stabiler Stromversorgung in Netzen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien spielen. Er bezeichnet das Pembroke-Projekt als Paradebeispiel einer leistungsstarken Speicherlösung, die überschüssige Energie effizient zwischenlagert und bei Bedarf in kontrollierten Schüben von bis zu 350 Megawatt ins Netz zurückspeist. Dieses Vorgehen optimiert Netzfrequenzen, verhindert Lastabwürfe und fördert einen nachhaltigen Energieausgleich. Ziel ist, Engpässe zu minimieren, Lücken zu schließen.

Technologische Vorreiterrolle in Wales stärkt lokale Wirtschaft und Beschäftigung

Die Investition stärkt die regionale Wirtschaft in Südwales nachhaltig. Durch Bau und Betrieb entstehen nicht nur direkte Arbeitsplätze, sondern auch Aufträge für lokale Dienstleister und Industrieunternehmen. Eluned Morgan hebt hervor, dass damit eine verbesserte Infrastruktur und solide Lohnstrukturen gefördert werden. RWE UK Country Chair Tom Glover verweist auf das große Potenzial für ergänzende Wind-, Solar- und Speicherlösungen. Die Partnerschaft zwischen Regierung, Unternehmen und Bürgern sichert langfristiges Wachstum und Stabilität lokal.

Energiewende vorantreiben: RWE plant weltweite Speicherkapazität auf 3,9 GW

Das Unternehmen verfügt über weltweite Batteriespeicher mit insgesamt rund 1,2 GW Leistung. Parallel befinden sich weitere Projekte zur Erweiterung der Kapazität um 2,7 GW in Bau. Diese Investitionen sind zentrale Elemente der langfristigen Wachstumsplanung von RWE. Im Fokus steht dabei das Ziel, dezentrale Energiespeicher in Schlüsselmärkten wie Europa, Nordamerika und Australien auszubauen, um Schwankungen aus erneuerbaren Quellen abzufedern. So wird eine flexible und klimafreundliche Stromversorgung globaler Stromnetze unterstützt und regenerative Energiequellen bestmöglich zu integrieren.

Leistungsstarke Batterieanlage in Pembroke fördert erneuerbare Energien und Wirtschaftskraft

Das RWE-Pembroke-Batteryprojekt schafft eine flexible Energiespeicherlösung, die Dank Lithium-Ionen-Technologie kurzfristig 350 MW einspeisen kann und auf 700 MWh Speicherkapazität ausgelegt ist. Es gleicht Volatilitäten erneuerbarer Erzeugung zuverlässig aus und stellt bei Ausfällen schnelle Ersatzenergie bereit. Lokale Wirtschaft und Beschäftigung in Südwales profitieren von Investitionen und Know-how-Transfer. Das Vorhaben dient als Referenz für die weltweite Skalierung nachhaltiger Speichersysteme und bekräftigt RWEs Innovationsführung. Damit trägt es zur klimafreundlichen Stromversorgung maßgeblich bei, weltweit.

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