Mit der befristeten Verkehrszulassung durch das Luftfahrtamt der Bundeswehr erhält das LUNA NG „HUSAR“-System von Rheinmetall Zugang zum europäischen Luftraum. Die freigegebenen Flugeinsätze für militärische Ausbildungs- und Prüfzwecke basieren auf umfangreichen erfolgreichen Erprobungsreihen mit rund 150 Starts und über 200 Flugstunden. Die Drohne erfüllt zivile Sicherheitsauflagen und verfügt über nach Verkehrsflugzeugstandards zertifizierte Steuerungs- und Navigationssysteme. Durch hohe Technologie-Reife, zwölfstündige Einsatzdauer und Echtzeit-Aufklärung bereitet sie den Weg für die künftige Musterzulassung.
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Provisorische Verkehrszulassung bringt HUSAR-Drohne näher zur angestrebten Musterzulassung heran
Die vorläufige Verkehrszulassung durch das Luftfahrtamt der Bundeswehr markiert einen wichtigen Fortschritt für die unbemannte Aufklärungsdrohne LUNA NG „HUSAR“ von Rheinmetall. Fortan kann die Bundeswehr eigenständig Trainings- und Prüf-flüge absolvieren und die Einsatzfähigkeit in realen Lufträumen erproben. Der Großteil der Sicherheits- und Zulassungsanforderungen ist bereits erledigt, wodurch sich das System der endgültigen Musterzulassung signifikant nähert und gleichzeitig die Ausbildungs- und Testkapazitäten nachhaltig erweitert werden. Parallel dazu wurden umfangreiche Missionsszenarien getestet.
Vorläufige Zulassung öffnet europäischen Luftraum für LUNA NG Drohnenbetrieb
Die behördliche Freigabe gewährt LUNA NG exklusiven Zugang zum zivilen europäischen Luftraum und hebt dabei die zuvor geltende Einschränkung auf militärische Truppenübungsplätze auf. Dank umfassender Zertifizierung nach zivilen Normen kann das System künftig auch über städtischem Terrain fliegen und dabei sicherheitskritische Anforderungen in vollem Umfang erfüllen. Dieser Fortschritt ebnet den Weg für eine neue Generation taktischer Aufklärungsdrohnen, die effizient, regelkonform und flexibel einsetzbar sind ohne zusätzliche Beschränkungen mit erhöhter Zuverlässigkeit.
Keine geeigneten zertifizierten Systeme verfügbar, Rheinmetall entwickelt UAV-Komponenten intern
Um den strengen Anforderungen der Luftfahrtbehörden zu entsprechen, konzipierte Rheinmetall eigene sicherheitstechnische Module für die Drohne LUNA NG nach den Maßstäben der Zulassung eines Airbus A320. Da keine kundenspezifischen, zertifizierten Autopiloten und Navigationssysteme zur Verfügung standen, übernahm das Unternehmen sämtliche Aufgaben von der Planung bis zur Endabnahme selbst. Dieser Schritt sichert die Kompatibilität mit zivilen Dokumentations- und Prüfprozessen und erhöht die Betriebssicherheit im regulären Luftraum erheblich, umfassend nach ICAO-Standards auszurichten.
LUNA NG Flugerprobung liefert 150 Einsätze mit 200 Gesamtflugstunden
Die unbemannte Aufklärungsdrohne LUNA NG wurde im Rahmen einer zivilen Fluggenehmigung in über 150 Einsätzen erprobt, was insgesamt rund 200 Flugstunden umfasst. Parallel dazu absolvierte eine Gruppe angehender Steuerer und Prüfer der Bundeswehr eine intensive Ausbildung am System. Durch diese Kombination aus praktischen Testflügen und spezifischem Personaltraining ist sichergestellt, dass bereits qualifiziertes Personal für autonome Flugoperationen zu Ausbildungs- und Prüfzwecken bereitstehen und den Anforderungen genügen und zukünftige Einsatzszenarien erfolgreich üben.
LUNA NG HUSAR ermöglicht Klassifizierung und Überwachung entfernter Zielobjekte
Bei der Bundeswehr wird das System als HUSAR geführt, ein Kürzel für Hocheffizientes Unbemanntes System zur Aufklärung mittlerer Reichweite. Es besticht durch eine Einsatzdauer von mehr als zwölf Stunden, in denen es Live-Daten für Bilderkennung und Sensoranalysen bereitstellt. Moderne Algorithmen erlauben die zuverlässige Identifikation und Verfolgung von Zielobjekten über weite Strecken. Dank robuster Kommunikationstechnik und autarker Energieversorgung unterstützt HUSAR langfristige Überwachungsmissionen mit höchster Präzision und Effizienz
Operative Freiräume durch vorläufige Zulassung, Musterzulassung noch in Arbeit
Dank der vorläufigen Verkehrszulassung erhält die Bundeswehr unmittelbaren Zugriff auf die LUNA NG HUSAR für Ausbildungs- und Prüfaufgaben im europäischen Luftraum, während Rheinmetall die umfassende Musterzulassung vorbereitet. Zusätzliche Zulassungsanforderungen werden schrittweise erfüllt und technische Systeme weiter verifiziert, um das unbemannte Aufklärungssystem vollumfänglich zu zertifizieren. Diese parallele Vorgehensweise ermöglicht eine kontinuierliche Optimierung, sichert die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards und garantiert langfristig verlässliche Einsatzbereitschaft. Mit gezielten Evaluationsflügen, Datenanalysen und Rückkopplungsprozessen entstehen praxisnahe Verbesserungen.
Durch die befristete Freigabe zum zivilen Luftraum gewinnt die Bundeswehr mit der LUNA NG „HUSAR“ sofort neue Übungs- und Prüfoptionen. Über 200 Flugstunden in rund 150 Einsätzen bestätigten hohe Manövrierfähigkeit und redundante robuste Sicherheitssysteme. Autopilot und Navigation entsprechen zivilen A-320-Kriterien und wurden eigenentwickelt zertifiziert. Eine hohe Ausdauer von mehr als zwölf Stunden sichert kontinuierliche Echtzeitaufklärung. Die finale Musterzulassung wird die HUSAR-Drohne als europaweiten Standard im unbemannten Aufklärungssektor etablieren, sowie Wartungsfreundlichkeit.

