FV-014 Munition demonstriert autonomes Targeting und 100 Kilometer Reichweite

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Die erfolgreiche Demonstration der FV-014 in Cochstedt markiert den ersten Start aus einem auf einem HX-Lkw montierten Containerized Missile Launcher. Das Szenario umfasste dynamische Startvorgänge, eine Flugdauer von bis zu siebzig Minuten und eine Reichweitensteigerung auf bis zu hundert Kilometer. Durch integrierte Sensorik realisiert das System eine autonome Erfassungsfähigkeit sowie präzise Zielidentifikation, während Fallback-Verfahren bei GNSS-Störungen eine kontinuierliche Einsatzbereitschaft gewährleisten. Dieses Konzept optimiert Einsätze als Einzelmunitionssystem und in Schwarmformationen gleichermaßen.

HX-Lkw gestartet FV-014 erfolgreich durchlief Aufklärung Zielidentifikation und Angriffsflüge

Am Nationalen Erprobungszentrum des DLR in Cochstedt führte Rheinmetall im Juli 2026 eine umfassende Demonstration der FV-014 durch. Statische und dynamische Starts von einem HX-Lkw wurden erfolgreich getestet. Mehrere simulierte Einsatzprofile stellten Anforderungen an Aufklärung, Zielidentifikation und Angriffsflug unter realitätsnahen meteorologischen und Geländebedingungen. Durch die präzisen Erprobungen konnte die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Loitering-Munitionstechnologie eindrucksvoll bestätigt und weiter optimiert werden. Dieser Meilenstein unterstreicht Rheinmetalls führende Position in moderner unbemannter Waffentechnologie.

Live-Bild und Fallback-Verfahren ermöglichen automatisierte, zuverlässige Angriffsentscheidungen im Gefecht

Mit der FV-014 werden Sensorikmodule für Aufklärung und Zielidentifikation nahtlos mit einem HEDP-Gefechtskopf kombiniert. Dieses Zusammenwirken erlaubt das Erkennen und Unterscheiden gepanzerter sowie ungeschützter Objekte im Flug. Dank Live-Video und einem Human-in-the-Loop-Bedienkonzept trifft der Betreiber fundierte Entscheidungen für den präzisen Wirkanstoß. Selbst bei Unterbrechungen des GNSS-Signals sorgt das hochautonome System mithilfe redundanter Fallback-Strategien für kontinuierliche Zielverfolgung und Effektivität. Automatisierte Korrekturen gewährleisten fortlaufende Kontrolle durch den Operator und reduzieren Kollateralschäden erheblich.

Nach Ausstoß entfaltet FV-014 Klappflügel für präzise aerodynamische Suchflüge

Die Integration eines Hochklappflügelsystems ermöglicht der FV-014 nach Abwurf einen transitionslosen Übergang vom freien Fall in den aerodynamischen Suchflug. Mit einer maximalen Reichweite von hundert Kilometern und einer Langstreckenausdauer von siebzig Minuten erweitert sich der Handlungsradius erheblich. Operatoren profitieren von dieser Zeitspanne, um Luftaufklärung durchzuführen, Zielkoordinaten präzise zu verifizieren, Engagementkriterien abzugleichen und letztendlich den Freigabebefehl für den Angriff unter Berücksichtigung taktischer sowie sicherheitsrelevanter Parameter zu erteilen. Dieser Prozess steigert Genauigkeit.

Universell einsetzbarer Containerized Missile Launcher reduziert Wartungskosten durch Energieversorgung

Der Launcher verwendet einen ISO-Standardcontainer, der bis zu 18 separate FV-014-Startbehälter aufnimmt. Er ist darauf ausgelegt, stationär aufgebaut, auf einem Rheinmetall HX-Lkw transportiert oder auf Kriegsschiffen installiert zu werden. Die Schnittstellen zur C4I-Kommandostruktur ermöglichen die Aktivierung aus der Ferne oder via Satellitenkanälen. Ein integriertes Energieversorgungssystem in Kombination mit COTS-Bauteilen senkt die Anschaffungs- und Instandhaltungskosten deutlich. Dadurch verbessert sich die taktische Mobilität und Systemverfügbarkeit nachhaltig und steigert so signifikant operationelle Effektivität.

Mission jederzeit anpassbar und abbruchbar nahtlos per intuitiver Benutzeroberfläche

Über die Bodenstation greift der Operator auf eine klar strukturierte, intuitive Anzeige zu, mit der er Live-Überwachungsdaten analysiert. Durch interaktive Karten und Sensorauswertungen werden potenzielle Ziele identifiziert und zur weiteren Verfolgung markiert. Nach sorgfältiger Prüfung kann der Auftraggeber den Angriffsbefehl punktgenau auslösen. Veränderte Situationsparameter lassen eine sofortige Anpassung oder einen kompletten Abbruch der Mission zu. Dieses Steuerungskonzept sichert höchste Präzision und minimiert gleichzeitig unerwünschte Kollateralschäden. Es gewährleistet jederzeit volle Transparenz.

Reduziertes Radar- und Infrarotsignatur-Design erschwert dauerhafte feindliche Entdeckung effektiv

Der kompakte HEDP-Sprengkopf mit einem Gewicht von sechs Kilogramm durchschlägt mühelos mehr als sechzig Zentimeter Panzerstahl und erzeugt dabei eine hochexplosive Wirkung in Zielinfrastruktur. Sein elektrischer Propellerantrieb sorgt für einen extrem leisen Anflug, wodurch gegnerische Systeme kaum Alarm schlagen. Die reduzierte Radar- und Infrarotpräsenz resultiert aus einem abgedämpften Reflektor- und Wärmemanagement. Damit bleibt die Drohne bis zum epizentrischen Moment unsichtbar und steigert deutlich den Operationserfolg unter hoher Gegendruck selbstständig betriebsbereit.

FV-014 Drohnenschwärme sprengen koordiniert feindliche Luftabwehr durch simultane Angriffe

Die Schwarmfähigkeit der FV-014 ermöglicht synchronisierte Angriffe mit multiplen Loitering-Munitionseinheiten, um Luftabwehrstellungen gezielt zu überfordern. Dank ausgereifter Autonomie und Fallback-Verfahren bei GNSS-Störungen agieren die Drohnen zuverlässig unter komplexen Bedingungen. Live-Bildübertragung und Human-in-the-Loop-Entscheidungen sichern präzise Zielauswahl während massierter Angriffswellen. Zukünftige Eindockoptionen umfassen Starts von Lkw-Plattformen, Marineeinheiten und containerbasierten Abschussbehältern, die Flexibilität und taktische Vielfalt auf dem Gefechtsfeld optimieren. Modulares Launcherkonzept erlaubt das Ausbringen von bis zu 18 Munitionseinheiten in standardisierten Containern.

Das Containerized Missile Launcher-System bietet eine modulare Lösung zur schnellen Verlegung auf unterschiedlichen Trägerplattformen. Mit einer Reichweite von bis zu hundert Kilometern und einer Flugautonomie von siebzig Minuten ermöglicht es umfassende Überwachung und punktgenaue Angriffe. Die robuste Sensorik sorgt in Kombination mit Fallback-Verfahren für zuverlässige Zielerfassung auch bei GNSS-Ausfällen. Das Human-in-the-Loop-Design erlaubt dem Bediener präzise Eingriffe, während die Schwarmfähigkeit multiple, koordinierte Angriffsszenarien unterstützt. Sie beherbergt bis zu achtzehn individualisierbare Startbehälter.

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