Nach ersten Vereinbarungen seit September 2025 haben Saab, die Polska Grupa Zbrojeniowa (PGZ) und die WB Group ihre Zusammenarbeit weiter intensiviert. In Polen wird nun eine Infrastruktur für die Wartung, Reparatur und Überholung der Orka-U-Boote errichtet. Parallel hierzu entwickeln die Partner fortschrittliche autonome Marinesysteme sowie unbemannte Luftfahrzeuge wie Gladius und Future Task Force. Durch diese Vorhaben werden technologische Kompetenzen gestärkt, lokale Arbeitsplätze geschaffen und gleichzeitig die europäische Sicherheit nachhaltig gefestigt.
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Saab und WB Group entwickeln autonome Schiffsdrohnen und Luftüberwachungsdrohnen
Mit den heute unterzeichneten Abkommen will Saab in enger Zusammenarbeit mit der Polska Grupa Zbrojeniowa (PGZ) und der WB Group polnische Wartungskapazitäten für Orka-U-Boote etablieren. Parallel dazu soll die Forschung und Entwicklung autonomer Marinesysteme sowie unbemannter Fluggeräte intensiviert werden. CEO Micael Johansson hebt die Bedeutung dieser Schritte für die Innovationsförderung beider Verteidigungsindustrien hervor und unterstreicht, wie solche Partnerschaften zur Stärkung der Sicherheit und Resilienz in der Ostseeregion und Europa beitragen.
Nationale Orka-Wartung in Polen reduziert Lieferzeiten und Abhängigkeiten deutlich
Die Kooperation mit PGZ umfasst den Aufbau eines integrierten Wartungs- und Reparaturnetzwerks für das Orka-U-Boot-Programm in Polen. Geplante Einrichtungen erlauben die Durchführung von Instandhaltung, Überholung und Update-Einsätzen komfortabel vor Ort. Saab steuert modernste Diagnosewerkzeuge, Schulungsprogramme und spezielle Ersatzteilkonzepte bei, während PGZ geeignete Standorte, Infrastruktur und Fachpersonal bereitstellt. Dieser Ansatz steigert die Verfügbarkeit der U-Boote, senkt Betriebskosten und fördert die technologische Unabhängigkeit Polens nachhaltig. Die Partnerschaft etabliert zudem schnelle Notfallreparaturlösungen effizient.
Autonome Marinesysteme und UAVs stärken Polens maritime Einsatzfähigkeit deutlich
Im Zuge der neuen Vereinbarung entwickelt Saab zusammen mit der WB Group autonome unbemannte Systeme für den Einsatz auf See sowie die Drohnen Gladius und Future Task Force. Diese Plattformen sind speziell für Reconnaissance- und Überwachungsaktivitäten konzipiert und sollen eigenständig Daten erfassen, analysieren und weiterleiten. Die Kooperation bündelt schwedische Forschungsergebnisse und polnische Fertigungskompetenz, um robuste UAV- und USV-Systeme zu kreieren, die operativ hohe Verfügbarkeit garantieren und taktische Flexibilität deutlich erhöhen.
Neue Vereinbarungen heben Saab-PGZ-WB-Zusammenarbeit auf ein höheres strategisches Niveau
Auf den im September 2025 abgeschlossenen Memoranden aufbauend, definieren die neuen Abkommen detaillierte Arbeitspakete und Zuständigkeiten zwischen Saab, PGZ und WB Group. Schwerpunkte sind der Technologietransfer sowie die gemeinsame Entwicklung fortschrittlicher Systeme für Unterwasser- und Luftoperationen. Budget- und Ressourcenplanung werden abgestimmt, um Effizienz und Transparenz zu erhöhen. Zusätzlich sind regelmäßige Evaluationszyklen vorgesehen, die Projekterfolge messen und Optimierungen zeitnah umsetzen sollen und langfristige strategische Synergien fördern sowie effiziente globale Wettbewerbsvorteile ermöglichen.
Europa stärkt Verteidigungsresilienz nachhaltig durch neue strategische polnisch-schwedische Technologiepartnerschaften
Die jüngsten Vereinbarungen ermöglichen es Polen, vollständige Wartungs- und Reparaturarbeiten für Orka-U-Boote eigenständig durchzuführen und technische Upgrades ohne externe Verzögerungen umzusetzen. Diese nationale Kompetenz wird durch gezielte Weiterbildungen und Infrastrukturmaßnahmen unterstützt. Zudem kooperieren Saab und polnische Unternehmen bei der Entwicklung fortschrittlicher, unbemannter maritimer Systeme sowie UAVs. Diese neuartigen Plattformen erweitern die maritime Überwachungs- und Reaktionsfähigkeit erheblich. Gemeinsam schaffen die Partner eine robuste Grundlage für Europas Verteidigungsresilienz und regionalen Frieden.

