Europäisches Erdgas kostete laut Intercontinental Exchange Amsterdam am 20.01.2026 erstmals seit Juni 2025 wieder über 36 ?/MWh. Eine eisige Witterung, niedrige Gasspeicherstände und der Konflikt im Iran treiben die Preise. Für KMU entsteht Planungsunsicherheit bei Energie- und Stromkosten. Energie-Einkaufsgemeinschaften wie wattline bündeln Bedarf und ermöglichen professionelle Beschaffungsstrategien, indem sie Mengen bündeln, Händler auswählen und langfristige Festpreise sichern. Mitglieder profitieren von Kostenstabilität, reduzieren so Risiken und gewinnen Planungssicherheit durch transparente Beratung.
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Eskalation zwischen Israel und Iran erhöht Blockadegefahr Straße Hormus

Verlauf der Speicherfüllstände in Prozent (Foto: AGSI+, Bundesnetzagentur: https://www.bundesnetzagentur.de/870304)
Die jüngste Zuspitzung des Konflikts zwischen Israel und dem Iran führt zu Befürchtungen, dass die Straße von Hormus blockiert werden könnte. Über diese Meeresenge werden etwa 25 Prozent des weltweiten verflüssigten Erdgashandels transportiert. Eine Blockade würde Lieferketten aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten unterbrechen, was asiatische Abnehmer dazu zwingen würde, auf US-amerikanisches LNG umzusteigen. Folglich erhöhen sich globale Preise durch hinzugekommene geopolitische Risikoprämien und verstärken Unsicherheiten auf den Märkten.
Deutsche Gasspeicher bei Jahresende mit nur 42,8 Prozent Füllstand
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 lag der Füllstand der deutschen Gasspeicher lediglich bei 42,8 Prozent und entsprach damit deutlich weniger als den 66,1 Prozent im Vorjahr. Gründe hierfür sind ein bereits zum Winterbeginn reduziertes Volumen und der Verbrauchsschub infolge ungewöhnlich niedriger Temperaturen im Januar. Im Unterschied zu 2022 leisten die neuen LNG-Importterminals in der Nord- und Ostsee einen Beitrag zur Stabilisierung der Versorgung, indem sie circa 16 Prozent des deutschen Gasbedarfs decken.
Steigende Gas- und CO?-Preise treiben Stromkosten im Winter deutlich
Der jüngste Anstieg der Erdgaspreise und der CO?-Zertifikatkosten – aktuell etwa 90 Euro pro Tonne – wirkt sich unmittelbar auf die Groß- und Endkundenstrompreise aus. Aufgrund eingeschränkter Windleistung greifen zunehmend Gaskraftwerke ein, deren variable Grenzkosten das Preisniveau im Merit-Order-Verfahren bestimmen. Parallel belasten ungeplante Stillstände französischer Kernkraftwerksblöcke mit einer Leistung von rund 2,9 Gigawatt die Versorgungssicherheit und erhöhen die Spannung auf den Energiemärkten bis voraussichtlich Anfang Februar. Monatlich und langfristig spürbar.
KMU bündeln Energiebedarf gemeinsam und profitieren von Großhandelskonditionen effektiv
In Zeiten erheblicher Marktvolatilität erreichen Unternehmen durch ein gemeinsames Auftreten eine stärkere Verhandlungsposition. Energie-Einkaufsgemeinschaften bündeln den Bedarf mehrerer KMU und agieren als institutionelle Großabnehmer. Auf diese Weise erhalten sie Zugang zu günstigeren Großhandelskonditionen, die für einzelne Betriebe normalerweise unerreichbar sind. Durch die gebündelte Nachfrage wird das Risiko plötzlicher Preisspitzen wesentlich reduziert und mögliche Wettbewerbsnachteile gegenüber größeren Marktteilnehmern werden minimiert. Dieser kollektive Ansatz erhöht langfristig die Planungssicherheit und senkt Versorgungskosten spürbar.
wattline vertritt 29.000 Unternehmen mit über sieben Milliarden Kilowattstunden
wattline repräsentiert mehr als 29.000 Unternehmen mit einem kumulierten Jahresenergieverbrauch von über 7 Milliarden Kilowattstunden und Energiekosten von mehr als 2 Milliarden Euro. Die inhabergeführte Einkaufsgemeinschaft organisiert professionelle Beschaffungsprozesse, liefert unabhängige Beratung, managt Verträge persönlich und garantiert transparente Konditionen. Ihre Mitglieder profitieren von verlässlichen Preisprognosen, minimiertem Risiko bei Preisvolatilität und gewinnen die Freiheit, sich auf ihr Kerngeschäft zu fokussieren, statt Energieeinkauf zu steuern. Sie erhalten Marktzugangsvorteile und Zeitersparnis, dauerhaft wirksam.
Gemeinsamer Energieeinkauf sichert KMU effizient gegen hohe Energiepreisschwankungen ab
In einer Energie-Einkaufsgemeinschaft wie wattline bündeln kleine und mittelständische Unternehmen ihre Energiebedarfe, um Marktrisiken und Preisschwankungen bei Gas und Strom wirkungsvoll abzufedern. Große Abnahmemengen eröffnen den Zugang zu attraktiven Großhandelskonditionen, die einzelnen Betrieben verschlossen bleiben. Mithilfe fundierter Marktanalysen und professioneller Einkaufsstrategien lassen sich Preisobergrenzen festlegen. Transparente Vertragsstrukturen schaffen Kalkulationssicherheit. Laufendes Vertragsmanagement, regelmäßiges Preisbenchmarking und Qualitätssicherung gewährleisten eine nachhaltige Kostensenkung und Schutz vor geopolitischen oder witterungsbedingten Preisschocks.

