Im Zuge eines von fünf Regionen, SNCF Voyageurs und Alstom getragenen 41-Millionen-Euro-Programms wurden zwei Regionalzüge auf Batterieantrieb umgerüstet und seit Juli und August 2026 auf den Abschnitten Avignon-Carpentras sowie Nimes-Vauvert in Betrieb genommen. Die Umrüstung beinhaltet Lithium-Ionen-Speicher für über achtzig Kilometer emissionsfreie Fahrten, energiesparende Rekuperation und leiseren Betrieb. Fahrgäste profitieren von höherem Komfort, geringerer Lärmbelastung und einer positiven CO2-Bilanz. Das Projekt unterstreicht das Engagement für ressourcenschonende Mobilität und innovative Bahntechnologien.
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Jean-Luc Gibelin und Partner nehmen liO-Prototyp offiziell in Betrieb
Am letzten Augusttag nahm der erste Prototyp des batteriegetriebenen liO-Triebzugs der Occitanie-Region seinen Dienst auf der Strecke Nimes-Vauvert offiziell auf. Unter Anwesenheit von Jean-Luc Gibelin (Mobility-Vizepräsident), Gael Barbier im Namen von SNCF Voyageurs und Olivier Delecroix von Alstom wurde das Fahrzeug übergeben. Das System soll Dieselmotoren auf nicht elektrifizierten Teilabschnitten ablöschen, Emissionsfreiheit garantieren, durch reduzierten Geräuschpegel punkten und zwei neue tägliche Pendelverbindungen ermöglichen umweltbilanz verbessern und nachhaltige Mobilität effizient fördern.
Dreifache Antriebskonzepte in Occitanie reduzieren Dieselanteil im Regionalverkehr drastisch
Die occitanische Regionalverwaltung hat den Betrieb eines dreifachmotorigen Regiolis in Toulouse gestartet, der lokalem Netzstrom, Dieselöl und Batteriebetrieb nutzt. Parallel dazu plant sie, auf der Montrejeau-Luchon-Verbindung wasserstoffbetriebene Züge einzusetzen, um vollständig emissionsfrei zu fahren. Durch die Kombination dieser drei Technologien wird Occitanie als erste Region in Frankreich Vorreiter beim Ersatz von Dieselaggregaten im regionalen Schienenverkehr und bei der Reduzierung des CO2-Fußabdrucks. Die Ergebnisse sollen Grundlage Investitionsentscheidungen in umweltfreundliche Netzinfrastrukturen dienen.
Innovation SNCF: Batteriezug wechselt reibungslos von Oberleitung auf Akku
Ab Juli 2026 kommt auf der Avignon-Carpentras-Strecke im TER Sud von SNCF Voyageurs ein batterieelektrischer Triebzug zum Einsatz. Die Fahrzeuge nutzen entlang der elektrifizierten Strecke bis Sorgues die Oberleitungsenergie. Sobald das Netz endet, schalten sie automatisiert in den Batteriebetrieb um. Auf dem nicht elektrifizierten Teilabschnitt führen sie emissionsfreie Fahrten aus. Diese Technologie reduziert lokal weder Kohlendioxid- noch Stickoxid-Emissionen und verbessert den Akustikkomfort für Reisende. Reichweite über 80 Kilometer möglich
SNCF Voyageurs und Alstom führen landesweiten Batterie-TER Testbetrieb ein
Ein von fünf französischen Regionen (Occitanie, Sud, Auvergne-Rhone-Alpes, Hauts-de-France, Nouvelle-Aquitaine) initiiertes Programm in Zusammenarbeit mit SNCF Voyageurs und Alstom testet erstmals batteriebetriebene TER-Triebwagen im Linienbetrieb. Unter realen Bedingungen werden Ladezyklen, Batterieabnutzung und Energieverbrauch analysiert. Diese Testphase dient der Qualitätssicherung, um technische Standards zu definieren und eine zuverlässige Infrastruktur für das zukünftige Netz emissionsfreier Regionalzüge auf nicht elektrifizierten Linien aufzubauen. Ergebnisse fließen in Betriebsrichtlinien und Zulassungsverfahren ein, umfassend, systematisch und langfristig.
AGC-Umrüstung mit Lithium-Ionen-Technologie senkt Energieverbrauch signifikant um 20 Prozent
Das Retrofit-Projekt umfasste den Rückbau der Dieseltriebwerke und die Integration zukunftsweisend elektrisch betriebener Lithium-Ionen-Module, die entlang des Wagenbodens und auf dem Dach sicher angebracht wurden. Ein zur Optimierung integriertes Rekuperationsmodul leitet Bremsenergie rückwirkend in die Akkus und spart dauerhaft auf diese Weise bis zu zwanzig Prozent Gesamtenergie ein. Mit einer Kapazität für mehr als achtzig Kilometer emissionsfreie Fahrtabschnitte senken die neuen Energiespeicher den Geräuschpegel substantiell und verbessern die Umweltbilanz erheblich.
Partnerschaft sichert effiziente Umrüstung bestehender Regionalzüge kosteneffizient und umweltschonend
Mit 30 Millionen Euro tragen die fünf Regionen den Löwenanteil der Investition, SNCF Voyageurs steuert sechs Millionen Euro bei und Alstom investiert 5,5 Millionen Euro. Diese Aufteilung ermöglicht eine kosteneffiziente Modernisierung bestehender Regionalzugflotten, ohne aufwendige Beschaffungsprozesse. Das gemeinsame Engagement von öffentlichen und privaten Partnern schafft eine belastbare Finanzierungsgrundlage, die sowohl die Umweltentlastung durch geringere Emissionen als auch die wirtschaftliche Optimierung des regionalen Schienenverkehrs vorantreibt. Synergien optimal genutzt, Innovationen dauerhaft gefördert.
Die neuen liO-Talent-Züge belegen ihre Praxistauglichkeit auf nicht elektrifizierten Regionalstrecken mit über achtzig Kilometern Reichweite ohne Oberleitungsbetrieb. Ausgestattet mit Lithium-Ionen-Batterien und Rekuperationssystemen sparen sie bis zu zwanzig Prozent Energie ein. Reisende erleben leiseren Betrieb und verbesserten Komfort. Gleichzeitig werden im Rahmen eines nationalen 41-Millionen-Euro-Programms zusätzliche Umläufe angeboten. Alstom, SNCF Voyageurs und fünf Regionen treiben damit effektiv den Übergang zu emissionsfreien Bahnverkehren voran.

