Bei der CANSEC 2026 in Ottawa präsentiert Rheinmetall Canada innovative Mobilitätslösungen für extreme Klimazonen und herausfordernde Einsatzszenarien. Das Spektrum reicht von autonomen Mission Master SP2- und XT2 Arctic Edition-Fahrzeugen mit amphibischen Fähigkeiten über das hochgeschützte BOXER-Radfahrzeug bis zu realistischen U-Boot-Simulationsanlagen und dem umweltfreundlichen, hybriden Voyager D12. Ergänzt durch das IFM-Programm und das DAME-Projekt spiegelt die Ausstellung vier Jahrzehnte kanadischer Innovationskraft wider. Standort: Halle 1121. Besucher können die Technikhighlights live erleben.
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Vier Jahrzehnte Expertise: Rheinmetall zeigt BOXER und Voyager D12
Rheinmetall Canada präsentiert auf der CANSEC 2026 in Ottawa am Stand 4300 im Außengelände sowie in Halle 1121 ein umfassendes Systemportfolio für moderne Arktis-Einsätze. Mit über vierzigjähriger Erfahrung entwickelt das Unternehmen souveräne, kanadische Lösungen von autonomen Mission Master-Geländefahrzeugen bis zu modularen U-Boot-Trainingssimulatoren. Ergänzt wird die Ausstellung durch das gepanzerte BOXER-Fahrzeug und den umweltfreundlichen, hybriden Voyager D12 samt passgenauer Logistik- und Servicekonzepte. Integrierte Softwarelösungen und flexible Transportmodule runden das Gesamtangebot ab.
CANSEC-Debüt: Mission Master SP2 nutzt KI-gesteuerte Kartierung und Hinderniserkennung
Der Mission Master SP2 debütiert auf der CANSEC in Kanada als amphibisches UGS-System für autonome Küstenwachen. Das integrierte PATH-Kit steuert KI-basierte Bildverarbeitung, vereint detaillierte 3D-Umgebungsanalyse und präzise Hindernisdetektion. Auf dieser Basis plant das Fahrzeug in Echtzeit Ausweichmanöver, optimiert Routen unter variablen Umweltbedingungen und liefert kontinuierlich sicherheitsrelevante Daten. So gewährleistet es unabhängig Schutz kritischer Infrastruktur entlang anspruchsvoller Küstenabschnitte. Das unbemannte System passt Fahrparameter an Wellengang und Hindernisse an und minimiert Ausfallrisiken.
XT2 Arctic Edition transportiert Ausrüstung sicher durch Eis, Geröll
Der XT2 Arctic Edition ist das leistungsstärkste Modell der Mission Master-Plattform und wurde für extrem raue Umgebungen ausgerichtet. Die hochbelastbare stabile Rahmenstruktur widersteht Temperaturen unter null und mechanischer Beanspruchung. Seine vollwertigen, vollintegrierten amphibischen Systeme gestatten das Passieren von Küstengewässern, stromschnellen Strömen und Seen ohne Ladeverlust. Unter Eis, Schneewehen und Geröll transportiert der XT2 Arctic Edition zuverlässig Ausrüstung, Proviant und Personal in entlegene arktische Einsatzgebiete mit höchster Beständigkeit und unabhängiger Effizienz.
3D-Umgebungskartierung und Hinderniserkennung sichern autonome Missionseinsätze unter extremen Bedingungen
Das Herzstück der Mission Master-Bodensysteme ist das PATH-Kit, das KI-gestützte Bilderkennung, 3D-Geländemodelle und adaptive Routenkalkulationen in einer Konsolenanwendung vereint. Mit seiner Fähigkeit zur Hindernisprognose und flexiblen Umgehungsplanung optimiert es autonome Einsätze auf See, Land und Übergangszonen. Dank modularem Softwareaufbau lassen sich neue Sensoren und Algorithmen im Feld integrieren, wodurch das PATH-Kit schnell auf veränderte taktische Anforderungen reagiert und die Einsatzbereitschaft erhöht. Sein leichtgewichtiger Code-Basis signifikant reduziert Latenzzeiten und vereinfacht Wartung.
Modulare Simulatoren und Automatisierungssysteme optimieren U-Boot-Lehrgänge bei Rheinmetall Canada
Rheinmetall Canada stellt ein umfassendes Ausbildungsframework für U-Bootpersonal bereit, das Online-Kurse, modulare Simulatorsysteme und multifunktionale Trainingskomplexe einschließt. Mittels präziser hydrodynamischer Plattformmodelle lassen sich Unterwasserfahrten und Tauchmanöver detailgetreu nachstellen. Elektrische Steuerungs- und Automatisierungskomponenten werden durch virtuelle Prüfabläufe erlernt und verifiziert. So profitieren Anwender von kontinuierlicher Weiterbildung, realitätsnaher Trainingsgestaltung und optimierter Einsatzvorbereitung. Die Lösung unterstützt durchgehend alle Phasen von Inbetriebnahme bis Rückbau. Skalierbare Architekturen ermöglichen bedarfsgerechte Anpassungen, während digitale Lernanalysen Fortschritte messen.
Rheinmetall Canada, KNDS modernisieren Artillerie mit BOXER und RCH-155
Im ASTAR-Programm von ARTEC vereinen Rheinmetall Canada und KNDS Deutschland ihre Kompetenzen, um das BOXER-Schützenpanzerfahrzeug und die fernbediente RCH 155-Haubitze als integriertes Feuerunterstützungssystem auszuliefern. Beide Plattformen bieten modulare Schutzpakete, hohe Mobilität in unwegsamem Gelände und automatisierte Feuerleitprozesse. Über das Indirect Fires Modernization (IFM)-Programm wird die Verbindung zu kanadischen Feuerleitstellen und NATO-Netzwerken geschaffen und die Einsatzbereitschaft der Artilleriekräfte deutlich erhöht. hinaus ermöglicht diese Kooperation flexible Einsatzplanung und reduziert logistischen Aufwand signifikant.
Rheinmetall Canada kooperiert mit UTV International für arktische Mobilität
Das DAME-Projekt verbindet Rheinmetall Canada mit UTV International in Quebec zur Entwicklung des Voyager D12. Dieser wird als hybrider Geländetransporter konzipiert und kann zwölf Personen samt Ausrüstung befördern. Seine adaptive Antriebselektronik kombiniert Diesel- und Elektromotor, was eine selbstständige Steuerung bei extremen Temperaturen erlaubt. Robuste Federung und Tiefgang optimieren das Fahrverhalten bei Flussdurchquerungen und unebenem Untergrund. Gleichzeitig sichern modulare Komponenten einfache Wartung und langfristige Einsatzfähigkeit in arktischen Regionen und erhöhten Sicherheitsstandards.
Arktismobilität erhält bei Rheinmetall Canada eine neue Dimension durch die Integration autonomer Bodensysteme mit amphibischer Einsatzfähigkeit, robustem BOXER Gefechtsfeldschutz und realitätsnahen U-Boot Simulatoren. Das innovative PATH-Kit steuert autonome Navigation und Geländeanalyse in Echtzeit. Mit IFM-Plus zur Modernisierung der indirekten Feuerkraft und dem DAME-Projekt für nachhaltige, heimische Transportlösungen steigt Kanadas militärische Flexibilität und Einsatzpräzision, wobei Ausbildung und Technologieentwicklung stetig optimiert werden. Dies gewährleistet operative Überlegenheit in entlegenen Regionen dauerhaft maximaler Effizienz.

